a.o. Masterstudium Library and Information Studies
Führungskompetenzen und strategisches Management für Bibliotheken
Mit dem Master-Upgrade erwerben Sie betriebswirtschaftliches Fachwissen und Führungskompetenzen, die speziell auf das strategische Management von Bibliotheken ausgerichtet sind. Sie lernen, forschungsrelevante Services zu gestalten und Forschende im Publikationsprozess unter Berücksichtigung von Open Science zu unterstützen.
Ein zentraler Bestandteil des Programms ist die Masterarbeit, in der Sie eine bibliotheksrelevante Fragestellung wissenschaftlich untersuchen. Das Master-Upgrade baut auf dem Universitätslehrgang „Library and Information Studies“ auf und schließt mit dem akademischen Grad „Master of Science (Continuing Education)“ ab.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Dauer – 3 Semester berufsermöglichend/berufsbegleitend
- Voraussetzung – absolvierter Universitätslehrgang, abgeschlossenes Hochschulstudium im Mindestausmaß von 180 ECTS-Punkten und mehrjährige einschlägige Berufserfahrung
- Abschluss – Master of Science (Continuing Education)
- Lehrgangsgebühr – 5.900,- Euro
- Workload – 60 ECTS
Warum dieser Lehrgang?
- Strategisches Know-how: Sie erwerben betriebswirtschaftliches Fachwissen und Führungskompetenzen, die speziell auf das Management moderner Bibliotheken ausgerichtet sind.
- Praxisorientierte Inhalte: Der Lehrgang verbindet theoretisches Wissen mit praktischen Anwendungen, um Sie optimal auf die Herausforderungen des digitalen Wandels und der Open-Science-Bewegung vorzubereiten.
- Karrierechancen: Mit dem Abschluss als „Master of Science (Continuing Education)“ qualifizieren Sie sich für leitende Positionen und erweitern Ihre beruflichen Perspektiven im nationalen und internationalen Bibliothekswesen.
An diesen Universitäten wird das a.o. Masterstudium angeboten
Das a.o. Masterstudium wird an folgenden Institutionen durchgeführt. Besuchen Sie die jeweilige Webseite und informieren Sie sich über Termine und Anmeldung.
- Universität Wien
- Österreichische Nationalbibliothek(in Kooperation mit der Universität Wien)
- Universität Graz
Ein Fachgremium für alle Lehrgänge
Wissenschaftliche Leitung
- Univ.-Prof. Mag. Dr. Sylvia Kritzinger,
Institut für Staatswissenschaft an der Universität Wien - Univ.-Prof. Dr. Georg Vogeler MA (Stellvertreter),
Institut für Digitale Geisteswissenschaften an der Karl-Franzens-Universität Graz - Assoz.-Prof. Mag. Dr. Michael Pilz (Stellvertreter),
Institut für Germanistik an der Universität Innsbruck
Wissenschaftlicher Beirat
- Mag. Dr. Andreas Brandtner MAS, MSc, MBA,
Universität Wien, Archiv- und Bibliothekswesen - Mag. Markus Feigl,
Büchereiverband Österreichs (BVÖ) - Dir. HR Mag. Thomas Just MAS,
Österreichisches Staatsarchiv/Haus-, Hof- und Staatsarchiv - Mag. Michaela Mayr MSc,
Österreichische Nationalbibliothek - Prof. Dr. Frauke Schade,
Hochschule für Angewandte Wissenschaft Hamburg/Departement Information - Mag. Gerda Winkler MSc,
Universitätsbibliothek Bozen
Studienaufbau und Inhalte
Der Studienaufbau des Master-Upgrades kombiniert praxisorientierte Module zu Bibliotheksmanagement, Open Science und forschungsrelevanten Services mit wissenschaftlicher Vertiefung, die in der Masterarbeit ihren Abschluss findet.
Pflichtmodule
Die Pflichtmodule vermitteln die zentralen Kompetenzen, die für eine Tätigkeit im Bibliotheks- und Informationsmanagement erforderlich sind:
- Pflichtmodul: Bibliothek und Management (9 ECTS)
- Pflichtmodul: Bibliothek und Wissensproduktion (6 ECTS)
- Pflichtmodul: Bibliothek und Gesellschaft (6 ECTS)
- Fachliche Spezialisierung (9 ECTS)
- Masterseminar und Verfassen der Masterarbeit und -prüfung (30 ECTS)
Masterarbeiten Archiv
FAQs zum a.o. Masterstudium
Zulassung
Welche Zulassungsvoraussetzungen gibt es für das a.o. Masterstudium?
Voraussetzung für die Zulassung ist ein erfolgreich abgeschlossenes Studium im Inland oder Ausland an einer postsekundären Bildungseinrichtung in einem Mindestausmaß von 180 ECTS (gem. UG 2002 idgF).
Ist eine einschlägige Berufserfahrung für die Aufnahme erforderlich?
a.o. Masterstudium: Ja, es ist eine mehrjährige einschlägige Berufserfahrung erforderlich.
Sind die Inhalte des a.o. Masterstudiums auf andere Studien anrechenbar?
Ob und in welchem Ausmaß Inhalte des Lehrgangs auf andere Studien angerechnet werden können, entscheidet die jeweilige Universität.
Durchführung und Organisation
Welchen Umfang hat das a.o. Masterstudium?
Das a.o. Masterstudium umfasst 120 ECTS und setzt sich aus dem Universitätslehrgang (60 ECTS) und dem Master-Upgrade (60 ECTS) zusammen. Sie haben die Möglichkeit, das a.o. Masterstudium berufsbegleitend innerhalb von fünf bzw. sechs Semestern abzuschließen.
Kann ich neben dem Studium arbeiten?
Der Universitätslehrgang/das a.o. Masterstudium wird in Vollzeit oder berufsbegleitend/-ermöglichend angeboten. Weitere Details finden Sie auf den Webseiten der durchführenden Institutionen (Universität Wien, Österreichische Nationalbibliothek, Universität Innsbruck, Universität Graz)
Kann ich mich fachlich spezialisieren?
Ja, sowohl im Universitätslehrgang als auch im a.o. Masterstudium werden Wahlfächer/-bereiche angeboten. Davon sind im Universitätslehrgang 12 ECTS, im Master-Upgrade weitere 9 ECTS zu wählen.
Wo finde ich Informationen zu den Inhalten und Lehrveranstaltungen?
VDas aktuelle Curriculum finden Sie auf den Webseiten der jeweiligen Institutionen: (Universität Wien, Österreichische Nationalbibliothek, Universität Innsbruck, Universität Graz).
Wie gestalten sich Präsenzphasen und Leistungsbeurteilung?
Vorlesungen mit Übungscharakter (VU) sind prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen mit Anwesenheitspflicht. Zur Bewertung werden z.B. die Leistungen aus der Mitarbeit (Diskussion), der selbstständigen Vorbereitung, der Präsentation von Inhalten, laufenden Kurztests, Ausarbeitung einer Aufgabenstellung, einer schriftlichen Arbeit oder einer schriftlichen Abschlussklausur herangezogen. Die Modalitäten der Leistungsbeurteilung werden jeweils zu Beginn der Lehrveranstaltung bekannt gegeben.
Wer unterrichtet?
Unsere Lehrbeauftragten verfügen über mehrjährige Praxiserfahrung und fachliche Expertise in Bibliotheken und Informationseinrichtungen.
Wie gestaltet sich die Masterarbeit/Master-Thesis im a.o. Masterstudium?
Als Abschluss des a.o. Masterstudiums verfassen die Studierenden eine wissenschaftlich fundierte Arbeit in Form einer Masterarbeit/Master-Thesis. Der Arbeitsaufwand beträgt 600 Stunden (24 ECTS). Die Studierenden können aus vorgeschlagenen Themen wählen oder eigene Themenvorschläge im Rahmen des Masterseminars (4 ECTS) einbringen. Die Ergebnisse sind in der Masterprüfung (2 ECTS) mündlich zu präsentieren.
Eine Übersicht aller eingereichten Masterarbeiten finden Sie unter: Publikationen – Bibliotheksausbildung in Österreich
Besteht die Möglichkeit im Fach Bibliothekswesen promovieren?
Nein. In Österreich gibt es kein bibliothekswissenschaftliches Regelstudium. Die Ausbildung wird als postgraduales Studium im Rahmen der universitären Weiterbildung angeboten
Studienplatz und Aufnahmeverfahren
Wie erfolgt die Anmeldung ?
Die Anmeldung erfolgt über ein Anmeldeformular auf der Webseite der jeweiligen Universität. Nach Ablauf der Anmeldefrist und einem persönlichen Auswahlgespräch entscheidet die wissenschaftliche Lehrgangsleitung über die Aufnahme.
Wie viele Studienplätze stehen zur Verfügung?
- Universität Wien: 28
- Österreichische Nationalbibliothek: 22
- Universität Graz: 24
- Universität Innsbruck: 20
Welchen Status haben Studierende des Lehrgangs?
Sie sind außerordentliche Studierende im Rahmen der universitären Weiterbildung an der jeweiligen Universität.
Müssen Universitätslehrgang und das Master-Upgrade an derselben Universität absolviert werden?
Sie können an unterschiedlichen Universitäten absolviert werden.
Kosten
Wie hoch sind die Kosten?
- Universitätslehrgang: € 6.400
- Master-Upgrade: € 5.900
Das Anmeldungsformular bzw. die Teilnahmevereinbarung enthält die Zahlungskonditionen.
Welche Fördermöglichkeiten gibt es?
Fördermöglichkeiten durch externe Institutionen (z.B. AMS) müssen individuell abgeklärt werden. Eine Übersicht über Fördermöglichkeiten finden Sie bspw. auf dieser Seite der Universität Wien (Postgraduate Center).
Abschluss, Qualifikationsprofil und Arbeitsfelder
Welche Abschlüsse werden verliehen?
a.o. Masterstudium: Master of Science Continuing Education (Library and Information Studies) – abgekürzt MSc (CE)
Über welche Qualifikationen verfügen die Studierenden nach Abschluss des Universitätslehrgangs?
Die Studierenden sind nach Abschluss in der Lage:
- Bibliotheksservices und -angebote zielgruppenorientiert zu konzipieren und umzusetzen;
- Quellen hinsichtlich ihrer Informationsqualität zu prüfen und auszuwählen sowie Recherchen effizient durchzuführen und die Ergebnisse aufzubereiten und zu bewerten;
- nachhaltiges Bestandsmanagement unter Berücksichtigung von Open Access-Strategien zu betreiben;
- digitale und analoge Medien zu beschaffen, zu erhalten, zu archivieren und dauerhaft zugänglich zu machen;
- Datenmodelle und -formate sowie Ordnungs- und Erschließungskonzepte im Rahmen des Metadatenmanagements umzusetzen;
- Regelwerke formaler und inhaltlicher Erschließung anzuwenden;
- Konzepte und Strategien der Information Literacy in der Praxis umzusetzen und in zielgruppenorientierten Bildungsangeboten zu vermitteln;
- das Potenzial von Bibliotheken als Dritten Ort inklusiven Charakters mit gesellschaftlicher Relevanz zu erkennen
- Bibliothekssysteme, -software und IT-Infrastruktur zu nutzen;
- Web-Technologien sowie Anwendungen der Künstlichen Intelligenz und des Machine Learnings zu bewerten und bedarfsorientiert einzusetzen;
- Forschende in Hinblick auf den Lebenszyklus von Forschungsdaten nach den FAIR-Prinzipen in den unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen zu unterstützen;
- Konzepte und Instrumente des operativen Managements im Bibliotheksalltag anzuwenden;
- berufs- und bibliotheksrelevante ethische Prinzipien und Rechtsgrundlagen im Berufsalltag umzusetzen;
- Projekte im Team zu planen, durchzuführen und deren Ergebnisse zu präsentieren;
- die während der Berufspraxis erworbenen Fähigkeiten und Kenntnisse anzuwenden;
- im Rahmen ihrer fachlichen Spezialisierung unterschiedliche berufliche Kompetenzprofile abzudecken.
Über welche Qualifikationen verfügen die Studierenden nach Abschluss des a.o. Masterstudiums?
Die Studierenden sind nach Abschluss in der Lage:
- strategische Steuerungsmodelle in Organisationsentwicklungsprozessen anzuwenden;
- Führungskompetenzen im Bereich Personalmanagement und -entwicklung einzusetzen;
- Ressourcen effizient zu planen und einzusetzen sowie Controllingmaßnahmen zu ergreifen;
- forschungsrelevante Services anzubieten und Forschende im wissenschaftlichen Publikationsprozess unter Berücksichtigung von Open Science zu unterstützen;
- Konzepte des Informations- und Wissensmanagements unter Berücksichtigung der aktuellen technologischen Entwicklungen anzuwenden und ihre strategische Bedeutung für Organisationen einzuschätzen;
- Information und Wissen im Kontext von Bibliothek und Gesellschaft zu verorten (Citizen Science, Open Science, Digitale Transformation);
- im Rahmen Ihrer fachlichen Spezialisierung unterschiedliche berufliche Kompetenzprofile abzudecken;
- bibliotheksrelevante Fragestellungen wissenschaftlich zu untersuchen und facheinschlägig zu publizieren.
Welche möglichen Arbeitsfelder gibt es?
Arbeitsfelder finden sich in öffentlichen und wissenschaftlichen Bibliotheken, Archiven, Museen, Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen in folgenden Bereichen:
- Archive, Medienarchie, Nachlassbearbeitung, Dokumentationsarchive
- Bestandsmanagement und -verwaltung, Erwerbung, E-Ressourcenmanagement
- Digital Publishing Specialists
- IT und Bibliothekssysteme, Web-Administration, Bibliotheksinformatik
- Data Librarians, Data Scientists, Data Stewards
- Formale und Inhaltliche Erschließung, Metadatenmanagement
- Beratung und Informationsvermittlung
- Vermittlung von Schreib- und Informationskompetenz, Teaching Library und Bibliothekspädagogik
- One Person Librarian
- Bibliotheksrelevante Rechtsfragen
- Repositorienmanagement
- Fachreferat (Liason Librarians)
- Forschungsdatenmanagement
- Open Science, Open Access
Wie hoch ist der Verdienst?
Der Verdienst richtet sich nach der Art der Tätigkeit. Für die Universitäten gilt der Kollektivvertrag für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Universitäten (Allgemeines Universitätspersonal).
Informationsmöglichkeiten, Erstinformation und Beratung
Kontakt
Eine nähere Bestimmung dieser Materialien war bislang noch ausständig. Sie wurde durch den Umstand erschwert, dass der künstlerische Nachlass Goldmarks nicht geschlossen erhalten blieb und die genannten Quellen im Wesentlichen auf fünf Sammlungen in drei Ländern verteilt sind: die Széchényi-Nationalbibliothek (Budapest), die Österreichische Nationalbibliothek (Wien), die Wienbibliothek im Rathaus, die Library of Congress (Washington D. C., USA) und die Stanford University Library (Stanford, USA). Dazu kommt noch ein Fragment, das nur aus einem Auktionskatalog bekannt ist.
Den Ausgangspunkt der gegenständlichen Arbeit bildet ein umfangreiches Konvolut von Skizzen zur Königin von Saba, das 1984 in völlig ungeordnetem Zustand von der Wienbibliothek im Rathaus erworben wurde. Bei seiner Katalogisierung wurde wegen des zu erwartenden hohen Zeitaufwands auf eine Bestimmung der einzelnen Teile zunächst verzichtet; die Bedeutung des Werks ließ eine solche jedoch von Anfang an als wünschenswert erscheinen.
Die Einzelteile des genannten Konvoluts umfassen vom Ausreifungsgrad her das gesamte Spektrum von Melodieskizzen über Particell-Entwürfe bis hin zu vollständig ausgearbeiteten Partiturfragmenten. Eine Zuordnung zu korrespondierenden Stellen der Druckfassung ist nur teilweise möglich, da das Konvolut sehr viel verworfenes Material enthält. Dies betrifft nicht nur die Musik, sondern auch den Text der Oper. Eine gesicherte Bestimmung der Skizzen und Entwürfe ist daher nur aus dem Vergleich mit den übrigen handschriftlichen Quellen möglich.
Eine besondere Rolle spielen dabei die autographe Partitur (Széchényi-Nationalbibliothek) und der autographe Klavierauszug der Oper (Österreichische Nationalbibliothek).
Beide repräsentieren eine Zwischenstufe auf dem Weg zur gedruckten Fassung und enthalten viel Material, das nachträglich verworfen wurde, jedoch mit einem Teil der Skizzen korreliert.
Den nächsten „Meilenstein“ in der Entstehungsgeschichte stellt die von Kopistenhand stammende Uraufführungspartitur (Österreichische Nationalbibliothek) dar. Ausgehend von der autographen Partitur spiegeln sich in ihr die zahlreichen Kürzungen und Umarbeitungen wider, die kurz vor der Premiere vorgenommen wurden. Deren bedeutendste sind die Zweiteilung des ursprünglichen dritten und letzten Akts und die in mehreren Zwischenstufen erfolgte Neuorganisation des so gewonnenen vierten Akts.
Für die Druckfassung wurde ein Teil der Striche der Uraufführung wieder aufgemacht; weiters findet sich in den von der Wienbibliothek im Rathaus und der Stanford University Library verwahrten Skizzenkonvoluten zwei nachkomponierte Arien für die Vorstellungen in Italien.
Mit Hilfe der Sekundärliteratur gelingt eine ungefähre zeitliche Einordnung der mit wenigen Ausnahmen undatierten Notenmanuskripte. Durch die Auswertung sämtlicher Quellen entsteht schließlich ein Gesamtbild der außerordentlich komplexen Geschichte der Entstehung der Königin von Saba. Es zeigt, mit welchen Schwierigkeiten der bis dahin auf dem Gebiet der Oper noch völlig unerfahrene Goldmark zu kämpfen hatte.
Nicht oft lassen die Quellen zu, einem Komponisten mit soviel Wissensgewinn „über die Schulter zu blicken“ . Die neu gewonnenen Erkenntnisse fließen wiederum in Form einer vertieften Katalogisierung der von der Wienbibliothek im Rathaus verwahrten Skizzen zur Königin von Saba zurück.
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC05771453
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC12391554
Zunächst soll eine Definition für den Begriff Publikationsverhalten gefunden werden. Einhergehend mit der Definition ist die Festlegung von Kriterien, welche das Publikationsverhalten kennzeichnen. Dazu zählen Kriterien wie Publikationsform, Publikationsort, Autorenschaft oder auch Publikationssprache und markieren damit welche,wie, für wen und wo Inhalte veröffentlicht werden. Im weiteren Verlauf der Master Thesis werden diese anfänglich festgelegten Publikationskriterien herangezogen um die Besonderheiten des Publikationsverhaltens der Rechtswissenschaften darzulegen. Die methodische Vorgehensweise besteht primär aus einer umfassenden Darstellung der bereits publizierten Literatur zum Thema Publikationsverhalten in den Rechtswissenschaften und einer detaillierten Analyse der Publikationsdaten der WU Wien aus dem Jahr 2015. Die Auswertung der Publikationsdaten zeigt unter anderem eine Dominanz von Publikationen in der Landessprache Deutsch, überproportional viele Einzelautorenschaften und im Kontrast zu den Fächern Science, Technology and Medicine (STM) vermehrt Veröffentlichungen von monographischen Publikationsformen.
Es wird schlussfolgernd dargestellt, dass aufgrund dieser speziellen rechtswissenschaftlichen Publikationsverhaltensweisen gängige bibliometrische Analysen ungeeignet sind. Denn Analysen basierend auf den Zitationsdatenbanken des Web of Science sind auf das Publikationsverhalten der STM-Fächer zugeschnitten und können deshalb zu Fehlern und Verzerrungen bei der rechtswissenschaftlichen Leistungsevaluation führen.
Bestand: https://permalink.obvsg.at/AC15365238
Für diese Arbeit wurden beispielhaft Anwendungsfälle von akademischen Suchmaschinen hinsichtlich solcher Implementierungen analysiert. Die Forschungsfragen der Arbeit sind: Wie funktioniert eine akademische Suchmaschine, die maschinelle Lerntechniken verwendet, im Gegensatz zu traditionellen Discovery-Systemen? Was ist der Zweck des Einsatzes der maschinellen Lerntechnik?
Diese Arbeit gibt zunächst einen Überblick über relevante Informationen zu künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen und geht dann auf die Merkmale dreier beispielhaft gewählter Akademischen Suchmaschinen ein, die maschinelles Lernen nutzen. Schließlich zeigt die Arbeit einige potenzielle Einsatzmöglichkeiten von maschinellem Lernen in bibliothekarischen Systemen auf.
Bestand: https://permalink.obvsg.at/AC16273444
Wolfgang Köhle und Günter Sauter-Sternik erstellten 2010 für die Vorarlberger Landesbibliothek ein Programm namens NUTR!S (Null-Treffer-Informations-Service), das die Einträge der Null-Treffer-Listen mit den Suchfeldern anderer Bibliothekskataloge verlinkt. So kann man überprüfen, ob die erfolglosen Sucheinträge in anderen Katalogen Treffer erzielen, wodurch sich meist auf einen bestimmten Titel schließen lässt, der im eigenen Bibliotheksbestand nicht vorhanden ist.
Ich gehe der Frage nach, ob und in welchem Maß NUTR!S zur Bestandsergänzung an der Universitäts- und Landesbibliothek Tirol eingesetzt werden kann. Dafür habe ich anhand von originalen Null-Treffer-Listen der ULB Tirol die die Funktionsweise des Programms analysiert. Erste Ergebnisse ließen auf die Notwendigkeit von Modifikationen schließen, um die Datenmenge ohne Informationsverluste zu reduzieren. Darauf basierend habe ich Empfehlungen zur Anpassung von NUTR!S formuliert und sie mit Hilfe eines Testlaufes mit einem nach meinen Vorgaben modifizierten Programm überprüft. Es zeigte sich, dass die empfohlenen Veränderungen NUTR!S auch in größeren Bibliotheken effektiv für die Bestandsergänzung nutzbar machen.
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC08958736
Ausgehend von einem geschichtlichen Rückblick auf die Anfänge der Fakultät und ihrer Bibliotheken, erfolgt eine kritische Darstellung der derzeitigen Strukturierung des Bibliothekssystems. Dieses zeigt sich als Gefüge von 19, den 9 Instituten der rechtswissenschaftlichen Fakultät zugehörigen Bibliothekseinheiten einerseits und der Bibliothekarischen Zentralverwaltung der rechtswissenschaftlichen Fakultät andererseits, die wiederum Teil der Universitäts- und Landesbibliothek Tirol ist.
Mit Hinweis auf die zahlreichen in der Geschichte der Universität Innsbruck bereits erfolgten Bestrebungen, eine rechtswissenschaftliche Fakultätsbibliothek zu verwirklichen, wird dieses Denkmodell auf Grundlage der gegenwärtigen Rahmenbedingungen aktualisiert. Es wird ein Konzept für eine organisatorische Umgestaltung der rechtswissenschaftlichen Bibliothekslandschaft vorgestellt, das, kurz gefasst, die Vorteile der Zusammenlegung von Literaturbeständen bzw. die Überlegenheit größerer bibliothekarischer Einheiten aufzeigt und somit für die Schaffung einer zentralen Fakultätsbibliothek für Rechtswissenschaften an der Universität Innsbruck plädiert.
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC07564018
Afrikanistik im Sinne der Erforschung afrikanischer Sprachen begann mit der Reise- und Missionstätigkeit im 16. Jahrhundert. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts verlagerte sich das Interesse dieser Forschungsreisen, handelspolitische Zwecke rückten in den Vordergrund und gipfelten in der kolonialen Aufteilung des Kontinents 1884/85. Im Zuge dieser Reisen entstanden Institute für orientalische Sprachen, Kolonialinstitute und Zentren afrikanistischer Forschung vorerst in Europa, später in den USA, Afrika und Asien. Der Forschungsgegenstand veränderte sich von einer reinen Sprachwissenschaft hin zu einer Arealwissenschaft, die Gesellschaften, deren Geschichte und Literaturen sowie Politik- und Länderkunde miteinbezieht.
Sacherschließung erfolgt verbal und klassifikatorisch. Die Regeln für den Schlagwortkatalog und die Gemeinsame Normdatei sind maßgebend für die verbale Sacherschließung. Die Regensburger Verbundklassifikation, die Basisklassifikation, die Dewey Dezimalklassifikation und die Library of Congress Classification sind wichtige Beispiele klassifikatorischer Sacherschließung. Der Fachbereich Afrikawissenschaften wird in diesen Erschließungssystemen verortet und analysiert. Ein Streifzug durch afrikawissenschaftliche Forschungseinrichtungen und Bibliotheksbestände vertieft das Thema. Die konkrete Erschließungspraxis afrikawissenschaftlicher Bestände zeigt sich anhand ausgewählter Fallbeispiele. Eine OPAC-Recherche in verschiedenen Bibliotheken mit relevanten Beständen verdeutlicht die Erschließungstiefe der Medien und die Anwendbarkeit der Sacherschließungsinstrumente für den Fachbereich. Anhand der Beispiele werden Stärken und Schwächen der Klassifikationen beleuchtet, Probleme aufgezeigt und Lösungsmöglichkeiten gesucht.
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC13041487
Die vorliegende Arbeit untersucht zum einen, ob sich MOOCs für die Vermittlung von Informationskompetenz eignen. Zum anderen soll ein Konzept eines Bibliotheks-MOOC zur Vermittlung von Informationskompetenz an der Bibliothek der TU Graz entwickelt werden. Dafür wird zuerst das Konzept der Informationskompetenz analysiert und eine Untersuchung gängiger Informationskompetenz-Standards für Bibliotheken durchgeführt. Auch etwaige Alternativen zu bestehenden Standards sollen diskutiert werden. Anschließend folgt eine Analyse der bestehenden Informationsvermittlungsangebote der Bibliothek der TU Graz. Im darauf folgenden Kapitel dieser Arbeit soll eine Einführung in die MOOC-Thematik mit einer Beschreibung der unterschiedlichen MOOC-Typen gegeben werden. In diesem Teil der Master Thesis wird außerdem die Eignung von MOOCs für die Vermittlung von Informationskompetenz untersucht. Im letzten und umfassendsten Teil der Arbeit soll ein MOOC entwickelt werden, mithilfe dessen Informationskompetenz an der Bibliothek der TU Graz vermittelt werden kann. Dafür werden potentielle KundInnen des MOOC identifiziert und beschrieben und eine Exploration des KundInnennutzens sowie eine Marktanalyse durchgeführt. Anschließend wird eine Anforderungsliste für den Bibliotheks-MOOC erarbeitet und ein Konzept für ein solches Lehrformat entwickelt.
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC13041777
Auch im Bereich der NutzerInnenorientierung erfährt der Bibliothekssektor einen Wandel. Es werden immer öfter Befragungen durchgeführt zur Serviceoptimierung durchgeführt. Ein solcher Erkenntnisprozess wird anhand einer Umfrage in der Stadtbücherei Innsbruck erläutert. Die Institution will für ihren Neubau wissen, wie die Einrichtung genutzt wird und welche Services beibehalten werden sollen oder einer Verbesserung bedürfen. Gleichzeitig sollen Trends aus den Bibliotheks-wissenschaften in die Neukonzeptionierung einfließen, um eine zeitgemäße Bibliotheksarbeit zu gewährleisten.
Die Umfrage ergab, dass das Angebot vermehrt auf Familien ausgerichtet werden muss, Leseförderung und Weiterbildungsangebote für Erwachsene und MigrantInnen an Bedeutung gewinnen und dass der Bestand ausgebaut und erneuert werden muss. Aktualität und Verfügbarkeit bedürfen einer Verbesserung. Viele Projekte, Veranstaltungsreihen und Werbekanäle sind veraltet und müssen neu aufgestellt werden, um besser wahrgenommen zu werden. Die Bücherei wird zunehmend als Aufenthaltsort genützt, was eine räumliche Umgestaltung und Vergrößerung erfordert. Gute Beratung durch ausgebildetes Fachpersonal muss verstärkt und die Öffnungszeiten dem Berufsleben durch Abend- und Wochenendöffnungszeiten angepasst werden. Konzepte und Strategien unterstützen die Umsetzung dieser Anforderungen, wie z. B. in Form von Kooperationen mit anderen Institutionen, eines MitarbeiterInnenausbaus mit vielfältigen Qualifikationen, welche Projekte, Veranstaltungen, Öffentlichkeitsarbeit und Bestand neu aufstellen sowie eine durchdachte räumliche Aufteilung für alle Bereiche und Technik, die modernsten Standards entspricht und neue Projekte ermöglicht.
Bestand: https://permalink.obvsg.at/AC15366147
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC07586854
Im ersten Kapitel wird zunächst ein historischer Überblick über die allgemeinen und musikalischen Bildungsmöglichkeiten für Mädchen und Frauen in Wien um 1900, begeben. Dies soll zum Verständnis für die Erschließung des Nachlassbestandes der Komponistin Ella Kerndl beitragen. Weiters werden die Recherchen und externen Quellen aufgezeigt, die für die Erschließungsarbeit hilfreich waren. Als Ergebnis der Erschließung wird das vollständige Werkverzeichnis von Ella Kerndl präsentiert.
Im zweiten Kapitel wird die Arbeit am Nachlass der Pianistin Magda Schwarz dargestellt. Ihr Nachlass, der vorwiegend aus Korrespondenzen und Lebensdokumenten besteht, zeigt die Herausforderungen bezüglich der verschiedenen Regelwerke sowie die Grenzen der Erschließungsarbeit. Um die Lebenszusammenhänge besser zu verstehen, wird auf den historischen Kontext des zweiten Weltkrieges und die Emigration eingegangen. Als Ergebnis der Erschließung wird Magda Schwarz mit einer Kurz-Biografie vorgestellt sowie das Nachlassverzeichnis eingefügt.
Im dritten Kapitel werden Institutionen der ÖNB sowie ausgewählte Institutionen mit genderspezifischem Schwerpunkt dargestellt und deren Ansätze verglichen. Dabei wird im Hinblick auf die zwei Nachlässe hinterfragt, welche dieser Möglichkeiten umgesetzt werden könnten, um eine möglichst optimale Erschließung zu erreichen. Die Ergebnisse dieser Arbeit zeigen, dass eine gendergerechte Erschließung an der Musiksammlung der Österreichischen Nationalbibliothek möglich ist, jedoch mit einem größeren Zeitaufwand und unter Einbeziehung zusätzlicher Erschließungskriterien.
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC08309284
Betrachtet werden die im Jahr 2021 bestehenden Transformationsverträge, mit Augenmerk auf ihre wichtigsten erwerbungstechnischen Merkmale sowie Vertragsklauseln.
Der abschließende Schwerpunkt dieser Arbeit liegt bei einer Kosten-Nutzen-Analyse der Open-Access-Transformationsverträge aus dem Blickwinkel der Universität Wien.
Bestand: https://permalink.obvsg.at/AC16451775
Sowohl Literaturtourismus als auch Buchdorftourismus werden in Bezug auf Aspekte wie AnwohnerInnen, BesucherInnen, Wirtschaftlichkeit, Kulturvermittlung und Authentizität untersucht. Des Weiteren sollen Instrumente wie eine Umfrage, eine Markt- und eine SWOT-Analyse eine mögliche Richtung für die zukünftige Entwicklung des Bücherdorfs Purgstall vorgeben. Anhand dessen werden Erfolgsfaktoren bestimmt, die für den Fortbestand ähnlicher Projekte entscheidend sind. Abschließend werden die wichtigsten Aspekte des Literatur- und Bücherdorftourismus miteinander verglichen. Ziel dieser Arbeit ist die Bestätigung der These, dass der Besuch von Bücherdörfern eine neue Form des Literaturtourismus darstellt.
Bestand: https://permalink.obvsg.at/AC14545296
Requirements-Engineers sind wie VermittlerInnen zwischen den AuftraggeberInnen und den IT-KollegInnen zu sehen. Sie bereiten zunächst das Projekt vor, nehmen Kontakt mit allen Stakeholdern auf, ermitteln die Anforderungen, formulieren und prüfen sie und begleiten den gesamten Prozess bis zur Umsetzung. Ein Ziel der Arbeit war anhand ausgewählter Literatur einen Überblick über den professionelle Umgang mit Anforderungen zu geben, ein Jobprofil für Requirements-Engineers an Bibliotheken zu entwerfen und ein Stimmungsbild, wie derzeit an österreichischen wissenschaftlichen Institutionen mit Anforderungen umgegangen wird, zu zeigen. Dazu wurden VertreterInnen – BibliothekarInnen und TechnikerInnen – aus insgesamt 13 Institutionen befragt. Das Ergebnis bestätigte die These, dass Requirements-Engineering in Bibliotheken noch weitgehend unbekannt ist, bzw. nicht eingesetzt wird. Allerdings werden bereits zahlreiche Projekte zwischen verschiedenen Abteilungen von Bibliotheken und IT-Abteilungen, bzw. Firmen erfolgreich durchgeführt. Beklagt wurden sehr oft die mangelhafte Ausbildung des Personals im technischen Bereich und die Tatsache, dass für Projekte allgemein zu wenig Geld und Personal vorhanden wären. Würde man hier mehr investieren, könnten sich Bibliotheken auf lange Sicht Zeit und Kosten sparen. Eine kurze Übersicht, was in Zukunft beachtet werden sollte, sowie die Empfehlung Requirements-Engineering in den Lehrplan der Bibliotheksausbildung aufzunehmen runden die Arbeit ab.
Bestand: https://permalink.obvsg.at/AC13681021
Mit dieser neu geschaffenen Situation sind auch Aufgaben und Herausforderungen entstanden. Um den erreichten Standard im Bereich der Erschließung bzw. Katalogisierung halten zu können, haben sich Handschriftensammlungen bzw. Literaturarchive über Fort- und Weiterbildungen am jeweiligen State of the Art der Disziplin zu orientieren. Sie haben sich an Diskussionsprozessen über Neuerungen zu beteiligen, um ihre je spezifischen Interessen und Bedürfnisse artikulieren zu können. Dazu ist es notwendig, in den entsprechenden Gremien, Arbeitsgruppen usw. vertreten zu sein.
Über die Zukunft der Katalogisierung ist noch nicht entschieden. Sie ist offen und wird weiterhin Gegenstand der Diskussion sein. In diesem Sinn sind die Handschriftensammlungen und Literaturarchive in einen lebendigen Arbeitsprozess eingetreten, den sie mit gestalten können und sollen.
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC06702270
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC06702419
Ab dem 17. Jahrhundert bis in die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts wurden gesetzgeberische Akte großteils nur auszugsweise veröffentlicht. 1762 ordnete die damalige Regentin Maria Theresia an, dass alle Gesetze und Verordnungen in einem Buch zu sammeln und auf den Amtstischen aufzubewahren seien. Während ihrer Regentschaft von 1740 bis 1780 wurden Anordnungen für die Erbländer erlassen, die, teilweise unter Abänderung, noch in der Regierungszeit Joseph II. galten.
Im aufgeklärt-absolutistischen Staat ergingen unter der Alleinregierung Joseph II. von 1780 bis 1790 mehr als 6000 Gesetze und Verordnungen.
Die unter Joseph II. für die kaiserlich königlichen Erbländer ergangenen Gesetze und Verordnungen druckte Johann Thomas Trattner 1788-1791 in der nach ihm benannten zehnbändigen Gesetzessammlung ab. Sie enthält 6206 Anordnungen auf 5765 Seiten. Der Sammlung ist ein zweibändiges Hauptregister angeschlossen. Trattner druckte und verlegte die Sammlung vorwiegend für Juristen und Beamte.
Da die sogenannte Trattnersche Sammlung nur selten in die Quellenverzeichnisse der damaligen Autoren aufgenommen wurde, ist sie vielfach in Vergessenheit geraten.
Die vorliegende Arbeit soll diese Gesetzessammlung wieder in Erinnerung bringen. Sie legt neben der Beschreibung der gesamten Sammlung, der einzelnen Bände und der Arten der Anordnungen, den Schwerpunkt auf jene Gesetze und Verordnungen, welche Regelungen für Buchdrucker, Buchhändler, Bibliothekare und Bibliotheken zum Gegenstand haben. Die Arbeit befasst sich darüber hinaus auch mit den größeren gesetzgeberischen Aktivitäten jener Zeit, deren Spuren bis heute erkennbar sind.
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC08811943
Ab dem 17. Jahrhundert bis in die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts wurden gesetzgeberische Akte großteils nur auszugsweise veröffentlicht. 1762 ordnete die damalige Regentin Maria Theresia an, dass alle Gesetze und Verordnungen in einem Buch zu sammeln und auf den Amtstischen aufzubewahren seien. Während ihrer Regentschaft von 1740 bis 1780 wurden Anordnungen für die Erbländer erlassen, die, teilweise unter Abänderung, noch in der Regierungszeit Joseph II. galten.
Im aufgeklärt-absolutistischen Staat ergingen unter der Alleinregierung Joseph II. von 1780 bis 1790 mehr als 6000 Gesetze und Verordnungen.
Die unter Joseph II. für die kaiserlich königlichen Erbländer ergangenen Gesetze und Verordnungen druckte Johann Thomas Trattner 1788-1791 in der nach ihm benannten zehnbändigen Gesetzessammlung ab. Sie enthält 6206 Anordnungen auf 5765 Seiten. Der Sammlung ist ein zweibändiges Hauptregister angeschlossen. Trattner druckte und verlegte die Sammlung vorwiegend für Juristen und Beamte.
Da die sogenannte Trattnersche Sammlung nur selten in die Quellenverzeichnisse der damaligen Autoren aufgenommen wurde, ist sie vielfach in Vergessenheit geraten.
Die vorliegende Arbeit soll diese Gesetzessammlung wieder in Erinnerung bringen. Sie legt neben der Beschreibung der gesamten Sammlung, der einzelnen Bände und der Arten der Anordnungen, den Schwerpunkt auf jene Gesetze und Verordnungen, welche Regelungen für Buchdrucker, Buchhändler, Bibliothekare und Bibliotheken zum Gegenstand haben. Die Arbeit befasst sich darüber hinaus auch mit den größeren gesetzgeberischen Aktivitäten jener Zeit, deren Spuren bis heute erkennbar sind.
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC08811943
Aus den Besitzeintragungen in den Inkunabeln läßt sich deren Geschichte in größeren Zusammenhängen nachverfolgen. Die größte Zahl der Erwerbungen hat in der Zeit der Klosteraufhebungen während der Regierungszeit Kaiser Josephs II. und während der Klosteraufhebungen in der Zeit der bayerischen Regierung Tirols stattgefunden.
Einen Schwerpunkt bilden die juristischen Inkunabeln, mit zwei Beispielen reicher Ausstattung. Auch diese wurden zu großen Teilen ebenfalls in Augsburger gebunden. An dieser Stelle wird besonders auf den Buchbinder Matthias Gärtner eingegangen.
Den Abschluss bilden einige Problemstellungen, welche sich im Laufe der Katalogisierung ergaben und deren Lösung.
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC09570199
Es konnte festgestellt werden, dass Landesbibliotheken, genau wie Universitätsbibliotheken, eindeutig dem wissenschaftlichen Bereich des Bibliothekswesens zuzurechnen sind. Universitätsbibliotheken sind aber auf die Forschungs- und Lehrschwerpunkte ihrer Universitäten ausgerichtet; Landesbibliotheken sind eigenständige Einrichtungen, die keiner wissenschaftlichen Organisation angehören und vom jeweiligen Bundesland getragen werden. Der größte Unterschied zu den öffentlichen Bibliotheken ist der bereits angesprochene Archivierungsauftrag.
Zusätzlich zu diesen Klassifizierungen, kommt die Masterthesis zu dem Schluss, dass in Zukunft die Digitalisierung eine wichtige Rolle in den oft einmaligen Beständen der Landesbibliotheken spielen wird. Diese Raritäten könnten dann weltweit, rund um die Uhr für alle Interessierten zugänglich werden. Die Funktion der Bibliotheken als „dritte Orte“ wird aber auch von den meisten Landesbibliotheken erfüllt.
Bestand: https://permalink.obvsg.at/AC16291630
Die Arbeit gliedert sich in drei Abschnitte:
Der erste Abschnitt gibt einen kompakten Überblick über das Leben Max Winters. Es wird vor allem die enge Verknüpfung zwischen seinem Wirken als Journalist, Politiker und seinem Engagement bei den „Kinderfreunden“ aufgezeigt.
Der zweite und quantitativ umfangreichste Abschnitt fokussiert sich auf die an der Wienbibliothek verfasste Ordnungssystematik des Teilnachlasses und im Zusammenhang damit auch auf die wissenschaftliche Erschließung von Nachlässen. Es wird auf Definitionen, Anforderungen an die Nachlasserschließung und auf das Regelwerk (RNA – Regeln zur Erschließung von Nachlässen und Autographen) eingegangen.
Den Abschluss und damit dritten Teil bildet ein Anhang, in dem eine umfangreiche Bibliografie des journalistischen Werkes Max Winters angeführt wird. Hier werden sowohl die Reportagen Max Winters, die sich im Tagblatt-Archiv der Wienbibliothek recherchieren lassen, als auch vor allem Winters Veröffentlichungen in der „Arbeiter-Zeitung“ angeführt.
Die Arbeit bietet einen kompakten Überblick über Leben und Wirken des Begründers der Sozialreportage und Wegbereiters des Sozialstaates und soll durch die Vereinigung von Biografie, Nachlass und Bibliografie eine weitere Erforschung Max Winters anregen und erleichtern.
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC08150321
Im Jahr 1997 stand die Retrokatalogisierung im Vordergrund, bei der die maschinengetippten Katalogzettel gescannt, OCR gelesen und über den KatZoom (eine Software-Eigenentwicklung) online zur Verfügung gestellt wurden.
1992 begann man mit der EDV-unterstützten Katalogisierung im Bibliothekssystem BIBOS. Mit der Umstellung 1999 auf das neue Bibliothekssystem Aleph500 wurden die Daten aus der ONB BIBOS als ONB01 in das neue System konvertiert. Im Jahr 2000 wurden der alte Nominalkatalog (1501-1929) und der dazugehörige Schlagwortkatalog konvertiert und als ONB02 nach Aleph500 migriert. Im darauffolgenden Jahr wurden auch der neue Nominalkatalog (1930-1991, sog. PI-Katalog) und der dazugehörende Schlagwortkatalog konvertiert und als ONB03 nach Aleph500 migriert. Parallel dazu wurden auch andere Sammlungskataloge, wie z.B. der Katalog in der Musiksammlung oder der Kartensammlung, bearbeitet.
Für die Jahre 2007-2011 wurde ein Strategieplan zur Katalogoptimierung erarbeitet, der zum Ziel hatte, dass in Zukunft der Bestand über eine integrierte Gesamtsuche zugänglich sein soll. Dafür war die Implementierung von Suchmaschinen-Technologie für den OPAC geplant. Deswegen mussten in Folge die damals noch getrennten drei Druckschriftenkataloge (ONB01, ONB02 und ONB03) zusammengeführt werden.
Zu diesem Zweck wurden zuerst in der ONB03 die Impressen aus dem Textblock herausgelöst. Dasselbe galt für die Impressen aus der ONB02. Danach wurden in beiden Katalogen die Verweisungen mit den dazugehörigen Hauptaufnahmen zusammengeführt. Schließlich wurden die beiden historischen Kataloge in die ONB01 migriert. Darauf folgte der Abgleich der Schlagworte aus der ONB03 mit der SW-Normdatei. In Folge wurden auch die Schlagworte der ONB02 mit der Normdatei abgeglichen. Im April 2011 wurde dann die einheitliche Suchoberfläche Quick Search implementiert.
Doch auch wichtige Projekte zur Kataloganreicherung (wie z.B. IV-Scan) und Projekte zur Massendigitalisierung, wie ANNO und ALEX, werden in meiner Arbeit behandelt.
Diese Master-These soll eine kompakte Zusammenfassung aller wichtigen Retro- und Katalogoptimierungsprojekte bieten und in Zukunft als eine Art Nachschlagewerk für an diesem Thema Interessierte dienen.
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC10497638
Für Österreich ist das Jahr 1878 entscheidend: Der literarische Nachlass von Franz Grillparzer legte in der Wiener Stadtbibliothek den Grundstock für eine systematische Sammlung von literarischen Archiven und Autographen.
Die ersten theoretischen Überlegungen zur Konzeptionen organisierter Literararchive kamen von Wilhelm Dilthey, der 1889 seinen programmatischen Vortrag „Archive für Literatur“ veröffentlichte. In Österreich wurde die Diskussion vor dem Hintergrund editorischer Interessen aufgenommen und unter veränderten Prämissen diskutiert. Wesentliche Exponenten für die Einrichtung österreichischer Archive für Literatur waren Carl Glossy, von 1889 bis 1904 Direktor der Wiener Stadtbibliothek, der Prager Literaturhistoriker August Sauer sowie der Literaturwissenschaftler Jakob Minor. Als Vorstandsmitglieder der Grillparzer-Gesellschaft waren sie an der Edition deutschsprachiger österreichischer Literatur interessiert. Von österreichischer Seite ist der Begriff „Literaturarchiv“ lange unklar definiert, 1894 veröffentlichte Minor erste Ideen zur Einrichtung von „Centralanstalten für die literaturgeschichtlichen Hilfsarbeiten“ , 1903 gründeten Glossy, Sauer und Anton Bettelheim den „Literarischen Verein in Wien“ , der die Einrichtung eines eigenständige österreichischen Literaturarchivs vorsah und ein Editionsprogramm vorlegte. Im Verständnis der Aufgaben und Funktionen war das geplante Archiv einerseits als hilfswissenschaftliche Einrichtung zur Unterstützung des akademischen Universitätsbetriebs, andererseits als Editionsunternehmung nach dem Vorbild des Stuttgarter Literarischen Vereins angedacht.
Der Literarische Verein in Wien wurde 1917 aufgelöst. Zu diesem Zeitpunkt konnte er 24 realisierte Bände vorlegen, ein eigenständiges Literaturarchiv wurde nicht eingerichtet.
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC06022097
In USA unterstützen schon viele Medizinbibliotheken den Einsatz von PDAs, in Europa beschäftigen sich hingegen nur wenige Bibliotheken mit diesem Gerät. Viele bekunden ihr Interesse, geben aber fehlendes Know-how als hauptsächliches Hindernis an.
Die vorliegende Arbeit möchte dem Medizinbibliothekar den PDA näher bringen. Es wird über seine geschichtlichen Wurzeln berichtet und die rasante technische Entwicklung anhand einzelner Modelle vorgestellt. Zukünftige Mobilgeräte werden in vielen Variationen PDA-, Telefon- und Internetfunktion vereinen und mit ihrer weiten Verbreitung den Ausbau des mobilen Internets kräftig ankurbeln. Neben der klassischen und digitalen Bibliothek wird sich damit auch der Bereich der Mobile Library etablieren.
Im zweiten und dritten Teil werden auf Grundlage publizierter Artikel mögliche Ressourcen und Einsatzbereiche für den PDA diskutiert, mit entsprechenden Beispielen aus Medizinbibliotheken.
Als geeignete Lizenzprodukte erwiesen sich lokal bewährte Arzneimittelverzeichnisse, häufig verwendete Lexika und bekannte Nachschlagewerke.
Bibliotheken profilieren sich durch PDA-Projekte bei ihren Benutzern und bei der Institutsleitung als Innovator und erarbeiten sich das nötige Expertenwissen für zukünftig wichtige mobile Bibliotheksanwendungen. Auf Hürden beim Einstieg in diese neue Technologie wird hingewiesen.
Das PDA-Projekt der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien startete im März 2007 und wird im vierten Teil im Detail behandelt. Ergebnisse der dabei durchgeführten Online-Umfrage werden graphisch dargestellt. Die Auswertung zielt dabei auf den Vergleich von zwei unterschiedlichen Nutzergruppen des PDA-Angebotes ab. Als Top-Anwendung stuften beide, ärzte und Medizinstudenten, das Arzneimittelverzeichnis ein, Studenten aber auch noch den Pschyrembel für die Prüfungsvorbereitung.
Im abschließenden Diskussionsteil werden Ideen, Erkenntnisse und Fragen der vorliegenden Arbeit nochmals durchgegangen und die Resultate der Online-Umfrage in Wien den Ergebnissen des Modell-Projektes der Zweigbibliothek Medizin der Universität Münster gegenüber gestellt.
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC06702343
Durch diese spezielle Situation der noch jungen Universitätsbibliothek sieht sich die Bibliothek mit einigen Problemen in Bezug auf den Benutzerservice konfrontiert. Den Lesern fehlt es oft an Bibliothekskompetenz, sie wissen nicht um die Angebote der Bibliothek bzw. können nicht damit umgehen. Weiters wünscht sich die Bibliothek durch die Öffnung zur Universitätsbibliothek mehr externe Benutzer.
Ein Hauptaugenmerk soll dabei im Rahmen dieser Arbeit auf die Bibliothekskompetenz der derzeitigen und der erwünschten künftigen Nutzer gelegt werden.
Die Masterthesis stützt sich dabei auf aktuelle wissenschaftliche Literatur zu dieser Thematik, vergleicht bei diversen Aspekten auch die Vorgehensweisen anderer Bibliotheken und stellt praxisorientiert Maßnahmen für die Bibliothek der Bruckneruniversität dar. Ein breit gefächerter Bogen beginnt dabei bei der Erstellung eines Leitbildes, das der Bibliothek zu einer klaren Identität verhelfen soll und zwei wichtige Themenbereiche abdecken soll: Wer sind wir und für wen bieten wir unsere Services/Dienstleistungen an? Als Ergebnis sollen Zielgruppen festgelegt werden, mit denen danach konkrete Maßnahmen zur „Erreichung“ der Bibliothekskompetenz überlegt werden können.
Der Hauptteil der Arbeit beschäftigt sich mit dem Benutzerservice und der Bibliothekskompetenz der Leser. (Wie kann ich den Benutzern Bibliothekskompetenz vermitteln? Wie können die Leser verstärkt in die Bibliothek gebracht werden?) Dabei wird ein Spektrum vom Aufbau von zielgruppenorientierten Benutzerschulungen bis hin zu Marketingmaßnahmen präsentiert, die auf die Angebote der Bibliothek aufmerksam machen sollen.
Abgerundet wird die Arbeit mit einem Ausblick auf die Möglichkeit der Implementierung von Elementen der Teaching Library für die Bibliothek der Bruckneruniversität
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC08150389
The countries and associations selected were respectively: Austria ( Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare -VÖB, Büchereiverband Österreichs – BVÖ, Österreichische Gesellschaft für Dokumentation und Information – ÖGDI); England ( Chartered Institute of Library Information Professionals – CILIP); Denmark ( The Danish Library Association 3 -DB), The Danish union of librarians4 – BF); Sweden -the librarians union -DIK, Librarians association of Sweden -BF; and Germany -Deutscher Bibliotheksverband -DBV. The associations are very different in terms of structures, goals, methods, strategies and membershi ps. The thesis continues by examining what the different roles of a professional association could be and how professional associations are evaluated, as detennined by existing literature. Only then do we examine literature from the different associations to detennine goals structures etc. lt is hoped that through this examination and comparison we can glean some insight into how various elements inside the VÖB could be improved. My personal aim
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC08482190
Bestand: https://permalink.obvsg.at/AC05960145
Im ersten Kapitel werden die theoretischen Grundlagen im Hinblick auf das Thema Nachlassordnung bzw. Konvolutbildung erarbeitet. Im zweiten Kapitel wird über den praktischen Teil der Arbeit, die Ordnung des Anders-Nachlasses, berichtet. Im dritten Kapitel werden die wesentlichen Aspekte, Fragen und Probleme der Konvolutbildung erörtert und anhand einiger Beispiele dargestellt. Abschließend werden zwei Projekte am Deutschen Literaturarchiv in Marbach kurz vorgestellt. Ein Resumée fasst die wichtigsten Erkenntnisse und Ergebnisse der Master Thesis thesenartig zusammen.
Zunächst zeigt sich, dass das Literaturarchiv eine Mittelstellung zwischen traditionellem Archiv und Bibliothek einnimmt. Darüber hinaus wird deutlich, dass die Ordnung des Nachlassmaterials den Forschungs- und Erkenntnisprozess beeinflußt, sie ist immer in gewissem Sinn „erkenntnisleitend“ . Im besten Fall fördert die Nachlassordnung den Forschungs- und Erkenntnisprozess.
Die abschließende Hauptthese lautet: Konvolutbildung ist eine besonders effiziente und vorteilhafte Form der Ordnung von Nachlässen, aus arbeitsökonomischer, aus wissenschaftstheoretischer und aus Benutzer-Perspektive. Probleme und Fragen, die im Zuge der Konvolutbildung auftreten können, sind durch entsprechende Vermerke bei der Verzeichnung und durch die Möglichkeiten der EDV lösbar. Schlagwörter: Archivtheorie, Nachlassbearbeitung, Nachlasserschließung, Nachlassordnung, Konvolutbildung.
Bestand: https://permalink.obvsg.at/AC05771458
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC06358559
Die öffentlichen Bibliotheken orientierten sich schon früh an die Wünsche ihrer Kunden und nahmen die digitalen Spiele in ihren Bestand auf. Die Library of Congress erstellte im Jahr 2006 einen Kanon der zehn wichtigsten Spiele der Computerspielgeschichte. Anfang 2000 starteten viele US-amerikanische, wissenschaftliche Bibliotheken Computer- und Videospiele in ihren Bestand zu integrieren und Forschern und Studierenden zu Verfügung zu stellen. Neben dieser klassischen Art der Bestandserweiterung, sah man in diesem neuen Medium auch eine ideale Möglichkeit, Marketing für die eigene Bibliothek zu betreiben. Auch als neue Lehrart, das Game-Base Learning, wird das Computer- und Videospiel vermehrt in verschiedenen wissenschaftlichen Bibliotheken für Benutzerschulungen und für die Informationkompetenz eingesetzt.
Die vorliegende Arbeit beschreibt diese Entwicklung des Computer- und Videospiels in Bibliotheken und welche Probleme und Möglichkeiten sich mit diesem neuen Medium ergeben können. An Hand von Beispielen wird der Einsatz der Computer- und Videospiele als Marketinginstrument und als neue Lehrart aufgezeigt.
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC09400750
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC12706111
Kammerbibliotheken. Sie setzt sich mit den Fragen, welche Aufgaben, welchen Nutzen, welche Funktion und welchen Stellenwert österreichische Kammerbibliotheken haben, auseinander. Die Problemstellung ergibt sich aus dem Fehlen einer exakten Definition dessen, was die eigentlichen Aufgaben einer Kammerbibliothek sind, welche Rolle sie für ihre Trägerinstitution übernehmen (soll) und wie / wo sie in der Bibliothekslandschaft positioniert ist, etwa welchem Bibliothekstyp sie zuzuordnen ist. Aufgrund des beruflichen Umfeldes der Verfasserin wird der Bibliothek der Österreichischen Apothekerkammer besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Um den formulierten Forschungsfragen gerecht zu werden, wurde aus dem Methodenspektrum qualitativ ausgerichteter Sozialforschung die Durchführung von ExpertInneninterviews ausgewählt. Es wurden anhand von Leitfadeninterviews sechs KammerbibliothekarInnen befragt, die Situation in der Bibliothek der Österreichischen Apothekerkammer wurde mittels Selbstbeobachtung dargestellt. Auch der Blickwinkel der Trägerorganisation wurde berücksichtigt; dazu wurde stellvertretend für die Organisation der Kammeramtsdirektor der Österreichischen Apothekerkammer befragt.
Die eingehende Analyse der empirisch erhobenen Daten hat das Spezifikum von Kammerbibliotheken beleuchtet und Schlussfolgerungen ermöglicht, die mit dem Versuch einer Auslegung des Begriffs Kammerbibliothek abgerundet wurden. Als spezifische Merkmale von Kammerbibliotheken haben sich u. a. die folgenden abgezeichnet: Innerhalb ihrer Trägerorganisation kommt ihnen eine Sonderstellung zu, sie sind fokussiert auf eine eng umrissene Zielgruppe, die sich zusammensetzt aus allen, die mit der Kammer in einem Naheverhältnis stehen: MitarbeiterInnen, Mitglieder und EntscheidungsträgerInnen; was nicht zwingend den ausnahmslosen Ausschluss interessierter Externer bedeuten muss. Sie legen einen hohen Anspruch an die Qualität der eigenen Dienstleistungen, der in einer ausgeprägten Orientierung an den Bedürfnissen der BibliotheksnutzerInnen und einer besonderen Nähe zu ihnen Ausdruck findet.
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC12616599
Diese Erkenntnisse, gepaart mit umfangreichen Recherchen, dienen im zweiten Teil der Arbeit dazu die Ausgangslage des Projektes festzustellen. Mögliche Quellen mussten gesucht und ihre Ergiebigkeit geprüft werden. Archivarische und mündliche Quellen sowie die Zugangsbücher zeigten sich als wenig ergiebig. Die vorhandenen archivarischen Quellen wurden zwar ausgewertet, jedoch gibt es kaum bibliotheksspezifisches Aktenmaterial. Mündliche Quellen gibt es im eigentlichen Sinne nicht mehr, die BibliotheksmitarbeiterInnen, die schon länger an der Bibliothek arbeiten, wurden jedoch befragt. Die Quellenlage bei physischen Merkmalen in den Büchern ist vielversprechender. Anhand der Eintragungen in den Büchern, die von der Bibliothek gemacht wurden, lässt sich feststellen, wann und woher das Werk kam. Es werden Kaufjahr, Herkunft, Preis und das Inventarisierungsdatum angegeben. Ob nun ein Verdacht auf Raubgut besteht, lässt sich durch diesen Eintrag in der Regel nicht feststellen. Dazu müsste eine einschlägige Herkunft genannt werden. Ist dies nicht der Fall, braucht es für einen Verdacht noch weitere Merkmale im jeweiligen Werk. Eine durchgeführte Stichprobe brachte noch keine Funde. Falls geraubte Werke gefunden werden, wird die Rückgabe an die rechtmäßigen EigentümerInnen angestrebt.
Die Masterarbeit, wie auch das momentan laufende Projekt, beschäftigen sich mit den Beständen der Hauptbibliothek der UB BOKU. Bestände der Fach- und Institutsbibliotheken sollen zu einem späteren Zeitpunkt bearbeitet werden.
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC09006790
Der Thesaurus dient der automatisierten Gewinnung von Metadaten aus wissenschaftlichen Publikationen mittels eines computerlinguistischen Extraktors. Hierzu werden digitale Volltexte verarbeitet. Dieser ermittelt die gefundenen Schlagwörter über Vergleich der Zeichenfolgen Benennungen im Thesaurus, ordnet die Treffer nach Relevanz im Text und gibt die zugeordneten Sachgruppen rangordnend zurück. Die grundlegende Annahme dabei ist, dass die gesuchte Sachgruppe unter den oberen Rängen zurückgegeben wird.
In einem dreistufigen Verfahren wird die Leistungsfähigkeit des Verfahrens validiert. Hierzu wird zunächst anhand von Metadaten und Erkenntnissen einer Kurzautopsie ein Goldstandard aus Dokumenten erstellt, die im Online-Katalog der DNB abrufbar sind. Die Dokumente verteilen sich über 14 der Sachgruppen mit einer Losgröße von jeweils 50 Dokumenten. Sämtliche Dokumente werden mit dem Extraktor erschlossen und die Ergebnisse der Kategorisierung dokumentiert. Schließlich wird die sich daraus ergebende Retrievalleistung sowohl für eine harte (binäre) Kategorisierung als auch eine rangordnende Rückgabe der Sachgruppen beurteilt.
Bestand: https://permalink.obvsg.at/AC16390956
Den neuen Anforderungen der Kunden und Nutzer entsprechen auch aktuelle Projekte, die die Bibliothek als „Learning Center“ begreifen und architektonisch neu zu gestalten versuchen.
Das enorme Anwachsen der verfügbaren Informationen und Informationsdienste im Internet sowie die Entwicklung neuer Medien konfrontiert die Bibliotheken mit konkurrierenden Anbietern, sodass sie sich profilieren und ihre Wettbewerbsfähigkeit mehr und mehr erhöhen müssen.
Aufgrund der Tatsache, dass die neuen Anforderungen im Hinblick auf Innovation und digitale Bibliothek nur von einem qualifizierten Personal bewältigt werden können, wird eine neue personelle Ausbildungsstrategie in den Fokus der Betrachtung gerückt. In diesem Sinne zielt die Personalentwicklung darauf ab, die Qualifikation der Mitarbeiter einerseits zu erhalten, andererseits aber auch zu erweitern.
Die betriebliche Personalpolitik kann nur im Gesamtzusammenhang mit der bibliothekarischen Tätigkeit gesehen werden. Die Forderungen nach einem aktuellen Standardniveau haben mit strategischer Personalentwicklung zu tun und sind die Grundlage für „ein der gesellschaftlichen Situation angepasstes, verändertes Management“.
Nur ein integriertes Vorgehen bei der Planung und Verwirklichung von Innovationen, bei dem die organisatorischen und personalpolitischen Entwicklungsschritte parallel geplant werden, wird den Anforderungen gerecht.
Zu den Zielen der vorliegenden Masterarbeit gehören:
die aktuelle Diskussion der theoretischen Grundlagen der Organisationsstrukturen und der Personalentwicklungsstrategien darzustellen
anhand von vier Fallbeispielen (der Universitätsbibliothek Wien, der Universitätsbibliothek Konstanz, der FUB Bibliothek Bozen und der UCL Library) kann die konkrete Entwicklung aufgezeigt werden – auch, inwieweit die Organigramme, die Personalführungs-Strategien und die entsprechenden -instrumente durch den Modernisierungsprozess des Informationsmarktes verändert worden sind. Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC13042103
Ziel dieser Arbeit ist es, die Sichtbarkeit der Kinder- und Jugendliteratur im Bestand der Sammlung von Handschriften und alten Drucken an der Österreichischen Nationalbibliothek zu erhöhen und dadurch den Benutzerinnen und Benutzern einen erleichterten Zugriff auf diese äußerst umfangreiche, kunst- und kulturhistorisch wertvolle Sammlung zu ermöglichen. Das Potenzial dieses außergewöhnlichen Sonderbestandes als Forschungsfeld soll erkannt, und im Allgemeinen das Interesse an Kinder- und Jugendliteratur geweckt und verstärkt werden. Zunächst wird die Ausgangslage an der Bibliothek beleuchtet. Ferner werden folgende Fragen eingehend beantwortet: Wie finde ich diese spezielle Literatur im Bestand der Bibliothek? Wie kann ich sie darstellen bzw. sichtbar machen?
Abschließend wird die Geschichte des Kinder- und Jugendbuchs in Österreich kurz geschildert und einige besondere, künstlerisch wertvolle und bibliophile Exemplare des 18. bis 21. Jahrhunderts aus dem Bestand der Sammlung von Handschriften und alten Drucken der Österreichischen Nationalbibliothek vorgestellt werden.
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC12313550
Die Auswertung der Interviews zeigt, die Gründe, die Mappings zwischen unterschiedlichen Metadatenformaten notwendig machen sind zunächst die Notwendigkeit für eine Institution ein eigenes, komplexes, detailliertes und lokal entwickeltes Metadatenformat zu verwenden. Dies dient dazu den Bedarfen unterschiedlicher Nutzerinnen-Gruppen gerecht zu werden. Dies kann Mappings in andere Metadatenformate notwendig machen, um die eigenen Metadaten anderen Institutionen und Organisationen zugänglich zu machen oder in unterschiedlichsten Projekten mitwirken zu können und Interoperabilität herzustellen. Selbst wenn existierende Standards verwendet werden, können durch unterschiedliche Interpretationen des jeweiligen Standards Mappings zwischen den Interpretationen notwendig werden. Darüber hinaus können Projektpartner und Partnerorganisationen auch immer wieder die bei ihnen in Verwendung befindlichen Metadatenformat weiterentwickeln. Dies kann auch Mappings notwendig machen, um weiter kooperieren zu können. Auch Veränderungen am Datenmodell der Software, auf der das digitale Repositorium basiert, können Mappings notwendig machen.
Vorteile, die sich durch Mappings ergeben, sind bessere Möglichkeiten der Kooperation mit Partnern und in Projekten, wenn etwa gemeinsame Standards eingesetzt werden. Bei der spezifischen Änderung des Datenmodells ermöglicht dieses nun den Einsatz von global zugänglichen Standards, die persistente Identifikatoren einsetzen und damit langfristig nutzbar sind, während eine detaillierte Beschreibung beibehalten werden kann. Außerdem fördert das neue Datenmodell auch Maschinenlesbarkeit und ermöglicht es Maschinen logische Schlüsse zu ziehen.
Bestand: https://permalink.obvsg.at/AC17394734
Da die Prozesse zur Modernisierung und Umgestaltung der Bibliothek eine konsequent durchführbare Umsetzung der Änderungsmaßnahmen erfordern, wird im anfänglichen theoretischen Teil der Master Thesis sämtliche themenrelevante Literatur aufgearbeitet um schließlich eine fachlich fundierte Basis für den praktisch bzw. „handwerklich“ orientierten Abschnitt zu liefern. Der Schwerpunkt liegt hierbei primär auf der Kommunikation zwischen den Bibliothekarinnen und den Kundinnen der Einrichtung, der zahlreiche Interviews und Analysen vorangehen. Nebenbei werden auch die finanziell festgelegten Möglichkeiten des Managements mit den potentiellen Änderungsmaßnahmen abgewogen. Diese Vorgehensweise ermöglicht eine optimale Umsetzung der Umgestaltungsprozesse im Handlungsrahmen der voestalpine Stahl GmbH in Verbindung mit den Anliegen derer Kundinnen im Hinblick auf die Erneuerung der Bibliothek.
Die dargebotene Master Thesis zeigt schließlich die Erstellung durchstrukturierter wie realistisch umsetzbarer Verfahrensanleitungen zur Umgestaltung der Bereiche „Architektur der Bibliothek“ , „Umstieg auf elektronische Zeitschriften“, „Verwaltung der Fachartikel und Berichte“, „Auswahl an Bibliotheksverwaltungssystemen“ sowie „Reorganisation des bestehenden Systems“.
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC08150381
Der erste Teil widmet sich aus historischer Perspektive einerseits der Entstehungsgeschichte der Sammlungen zur Frauenbewegungsgeschichte ausgehend vom 19. Jahrhundert bis 1938, sowie Fragen nach der Weitertradierung dieser Bestände bis heute und andererseits den Dokumenten, die von den Frauenorganisationen herausgegeben wurden, und da vor allem den zahlreichen historischen Frauenzeitschriften.
Der zweite Teil beschäftigt sich mit der dokumentationswissenschaftlichen Aufarbeitung der in der Webpräsentation Frauen in Bewegung (1918-1938) verwendeten Materialien. Erörtert werden die Begriffe „Dokument“ und „Quelle“ sowie die Zugangsweisen zu diesen aus dokumentarischer und historischer Perspektive. Einerseits wird erläutert, wie – basierend auf diesen Reflexionen – Aufnahmekriterien erstellt wurden, die eine kontrollierte und standardisierte Auswahl der entsprechenden Dokumente und historischen Daten ermöglichten. Andererseits werden Wege, wie diese Dokumente auffindbar und zugänglich gemacht wurden, beschrieben. Dargestellt werden die Voraussetzungen dafür, ein Informationssystem zur Vermittlung von frauenpolitischen und frauenbewegten Aktivitäten von 1918 bis 1938 in Österreich zu erstellen, das auf nachvollziehbaren inhaltlichen Kriterien und formalen Aspekten beruht.
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC07611664
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC11586052
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC07083534
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC09395624
Die Aufgabenstellung für die Master Thesis setzt sich aus verschiedenen Bereichen zusammen. Unter Berücksichtigung der kulturellen, gesellschaftspolitischen und historischen Faktoren soll die Thematik, die Bedeutung einzelner Interpreten für die Entwicklung und den Erhalt des Wienerliedes, behandelt und dabei ein quellenkritischer Ansatz beachtet werden. Des Weiteren sollen die Beziehungen von Peter Wlček zu anderen Interpreten des Wienerliedes und die Bedeutung seiner Tätigkeit für die musikalische Tradition des Wienerliedes beleuchtet werden. In erster Linie soll das Leben und Wirken von Peter Wlček dargestellt werden. Eine Aufstellung und Beschreibung der Lebensdokumente soll Stationen des Lebens von Peter Wlčeks dokumentieren.
Der Nachlass von Peter Wlček umfasst handschriftliche Aufzeichnungen, Geschäfts-, Kassa- und Arbeitsbücher, Ausweise, Verzeichnisse, Preisaufstellungen, Programmzettel, zahlreiche Bilddokumente, eine große Anzahl von gedruckten und handschriftlichen Noten, über tausend Liedflugblätter und 753 Einzelblattdrucke sowie andere Dokumente aus dem Leben des Musikers.
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC06702181
Im zweiten Teil der Arbeit wird anhand einer Umfrage der Stellenwert der Mahnungen unter den BenutzerInnen geklärt, ebenso werden Gründe und Motive für verspätete Rückgaben untersucht, wobei unter anderem die Frage berücksichtigt wird, ob es eine Schmerzgrenze bei Gebühren gibt, ab der die NutzerInnen keinesfalls mehr überziehen würden.
Die Autorin kommt zu dem Ergebnis, dass Mahnungen und Mahngebühren grundsätzlich notwendig sind, dass aber die Höhe der Gebühren keine wesentliche Rolle spielt. Wirft man einen Blick auf die Unterschiede im Rückgabeverhalten zwischen verschiedenen BenutzerInnengruppen, so ist allerdings sehr wohl ein deutlicher Unterschied in der Einstellung von Gruppen mit gleichen Entlehnbedingungen gegenüber der Gebührenhöhe feststellbar.
Es stellte sich im Zuge der Untersuchung ferner heraus, dass die Leihfristen einen weniger starken Einfluss auf das Rückgabeverhalten haben, als bisher angenommen: Die kürzeste und die längste Leihfrist haben nahezu den gleichen überziehungsquotienten. Der höchste Quotient findet sich bei den 14 tägigen Ausleihen. Die Umfrage ergab, dass die NutzerInnen die Werke aus Vergesslichkeit, aus Zeitmangel oder bei Eigenbedarf verspätet zurückgeben. Die BenützerInnen vertraten in der Umfrage tendenziell die Ansicht, dass ohne Mahnungen und Gebühren die Bücher nicht mehr oder nicht rechtzeitig zurückkommen würden. überfällige Werke wurden vor allem dann als Problem betrachtet, wenn Vormerkungen bestanden und dadurch die persönliche Terminplanung des/der Wartenden durcheinander geriet. Trotzdem wurde in der Umfrage auch bei vorgemerkten Werken eine Verspätung von höchstens einer Woche unter den NutzerInnen toleriert.
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC08806102
In weiterer Folge wird der Fokus auf österreichische OA-ZS gelegt und die Frage gestellt, welche Rolle alternative Modelle in Österreich spielen. Dazu wurde eine Bestandserhebung in ausgewählten Zeitschriftenverzeichnissen und darauf aufbauend eine Analyse der Webseiten der erhobenen Zeitschriften mit den Schwerpunkten Herausgeberschaft und Finanzierung durchgeführt. Dadurch konnte ein Überblick über die Landschaft österreichischer OA-ZS gewonnen und diese Lücke in der Forschungsliteratur geschlossen werden.
Weiters wurde aufgezeigt, dass der Großteil der österreichischen OA-ZS von nicht-kommerziellen Organisationen herausgegeben wird und keine Publikationsgebühren einhebt, also alternative Zeitschriften im Sinne der Definition von alternativem Open Access-Journal Publishing in dieser Arbeit sind. Daraus lässt sich ableiten, dass alternatives OA-JP das dominierende Modell in Österreich ist. Die gewonnenen Ergebnisse können der österreichischen Open Access-Community als Orientierung für weitere Initiativen zur Unterstützung von ZeitschriftenherausgeberInnen, Förderung alternativer Open Access-Modelle und zum Aufbau verlagsunabhängiger, nicht-kommerzieller Open Access-Zeitschrifteninfrastrukturen dienen.
Bestand: https://permalink.obvsg.at/AC15685136
Hat man früher nur eine Ausbildung gemacht und in weiterer Folge sein ganzes Berufsleben in nur einer Branche verbracht, so ist man heute gezwungen sich ständig weiterzubilden um einerseits am aktuellsten Stand der Dinge zu bleiben, aber andererseits auch um einen vielfältigen, breit gefächerten Lebenslauf aufweisen zu können.
Studierende in der heutigen Zeit müssen oft neben dem Studium arbeiten und/oder Praktika absolvieren um Erfahrungen zu sammeln. eLearning ermöglicht ihnen zeit- und ortsungebunden zu sein, sie können von Zuhause aus, vom Büro oder aus dem Ausland per Computer an den Lehrveranstaltungen teilnehmen und sich mit anderen Studierenden austauschen.
Seit 2001 gibt es an der Wirtschaftsuniversität Wien die eLearning-Plattform Learn@WU. Sie ist ein wichtiger Bestandteil des Studiums geworden und wird auch viel und oft genützt. Allerdings fehlt noch die Informationskompetenz für die Bibliothek Wirtschaftssprachen, welche ich in meiner Masterthese versucht habe aufzubauen.
Nach einer kurzen Definition von eLearning, ist es auch wichtig die verschiedensten Schulungsarten kennenzulernen, um für die eigene Plattform die geeignetste Form der Schulung zu finden. Da für die WU eigentlich nur ein Online Tutorial in Frage kommt, muss man wissen wie so ein Tutorial aufgebaut ist, worauf man achten muss und was man vermeiden sollte.
Anhand anderer eLearning-Plattformen wird in einem ersten Schritt analysiert, welche Vor- und Nachteile diese beiden Plattformen haben, um den Aufbau der eigenen eLearning-Plattform optimieren zu können.
Das Online Tutorial für die Bibliothek Wirtschaftssprachen wird so aufgebaut sein, dass man anhand eines Bibliotheksplans zu den verschiedensten Themenbereichen wie Orientierung in der Bibliothek, Systematiken, Zeitungen und Zeitschriften, Datenbanken und Transliterationsliste gelangt.
Der Studierende bekommt einen umfassenden Einblick in den Bestand der Bibliothek Wirtschaftssprachen und einen Überblick über die verschiedenen Systematiken, Zeitschriften und Datenbanken in der Bibliothek Wirtschaftssprachen.
Nach dem Durchlesen des Online Tutorials sollte er in der Lage sein, sich in der Bibliothek auszukennen und recherchieren zu können.
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC11633089
Der nächste Teil der Arbeit widmet sich aus einer historischen Perspektive der „ersten“ Frauenbewegung und ihrer Bibliotheken in Österreich. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Voraussetzungen gelegt, die die Errichtung eigener Bibliotheken notwendig machten.
Des Weiteren werden die Übergänge hin zur Neuen Frauenbewegung sowie ihren Informationseinrichtungen dargelegt. Dabei wird auf die Frage nach Brüchen bzw. Kontinuität eingegangen.
Der folgende Abschnitt beschäftigt sich mit der Neuen Frauenbewegung und den in diesem Kontext entstandenen Informationseinrichtungen aus historischer und gegenwärtiger Sicht. Die Befragung ausgewählter Einrichtungen mittels Fragebogen sowie Internetrecherche dienen der komplettierenden und aktuellen Darstellung der jeweiligen Einrichtungen.
Die Analyse der Forschungsliteratur zeigt, dass bereits die Alte Frauenbewegung Bibliotheken zum Zweck der Selbsthilfe gründete, da die traditionelle Bibliothekswelt mit ihrem Wissensangebot die Bedürfnisse der Frauenbewegungen nicht abdeckte.
Die Jahre 1918 bzw. 1934/38 stellen einen Bruch dar, weil (fast) alle Frauenvereine und -organisationen sowie die dazugehörigen Bibliotheken aufgelöst wurden. International überlebten einige Bibliotheken der historischen Frauenbewegung bzw. kam es hierzu ab den 1920er Jahren zu Neugründungen, während in Österreich Bestände nur verstreut erhalten blieben.
Erst mit der Herausbildung der Neuen Frauen- und Lesbenbewegungen Ende der 1960er Jahre entstanden wiederum Informationseinrichtungen, die zum Ziel hatten/haben frauenspezifisches Wissen zu sammeln, zu erschließen und zugänglich zu machen. Erschwert wird diese Aufgabe durch mangelnde finanzielle sowie personelle Ressourcen, was in den letzten Jahren zu Schließungen bzw. Umstrukturierungen einiger Einrichtungen führte.
Es zeigt sich, dass eine effiziente Vernetzung die wesentliche Voraussetzung für ein zukünftiges Bestehen dieser Einrichtungen darstellt.
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC12710800
Die Ausrichtung der Institution bringt spezifische Anforderungen an die Erschließung mit sich, die hier aufgezeigt werden. Eine umfassende Bestandsanalyse gibt einen Überblick über die Bestände. Die Analyse der zur Verfügung stehenden Erschließungsinstrumente sowie der Erschließungsdaten zeigt die Schwierigkeit, einen heterogenen, aber in sich geschlossenen Bestand mit allen Querbezügen abzubilden.
Einerseits werden die Problemfelder einer Insellösung deutlich, andererseits kann gezeigt werden, dass eine bibliothekarische Erschließung in mancher Hinsicht zu kurz greift. Außerdem werden die Potenziale, die sich aus einer Zusammenarbeit von Erschließung und Digital Humanities ergeben, aufgezeigt.
Bestand: https://permalink.obvsg.at/AC16273457
Um diese These prüfen zu können, ist zuerst eine zeitliche Begrenzung notwendig, denn aus dem Zeitraum 1900-2000 sind mehr als 118.500 Plakate verzeichnet. Hierfür wurden die sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts ausgewählt.
Einleitend wird die Plakatsammlung der Wienbibliothek, ihre Bestände sowie die Erschließung der Sammlung vorgestellt und so ein Überblick über die Sammlung gegeben, der als Grundlage zur Beurteilung des Zutreffens der These dienen soll. Ein kurzer Exkurs ist der Werbebranche der sechziger Jahre gewidmet.
Das Kapitel über die Geschichte Wiens der sechziger Jahre liefert die inhaltliche Grundlage, an der es die These zu prüfen gilt. Im thematisch gegliederten Bildteil erfolgt die Prüfung der eingangs vertretenen These.
Die These ist schlüssig und belegbar, wenn es das öffentliche Leben und allgemeine, gesellschaftliche Entwicklungen zu belegen gilt. Individuelle Lebenssituationen einzelner Personen sind anhand von Plakaten nicht erfassbar. Die Anwendbarkeit der These hat sich durch diese Masterarbeit bestätigt.
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC08309265
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC13032527
Doch darf nicht vergessen werden, dass es neben einer alters- und generationsübergreifenden Kinder- und Jugendliteratur auch noch eine altersspezifische Literatur gibt, d.h. Literatur mit einer speziellen Altersempfehlung bzw. Alterskennzeichnung. Wie kommt eine solche Kennzeichnung aber auf ein Kinder- oder Jugendbuch? Wer legt fest, wer welches Buch lesen kann bzw. darf? Nach welchen formalen, inhaltlichen und sprachlichen Kriterien oder entwicklungspsychologischen Lesestufen werden Altersempfehlungen von Rezensenten und Verlagen ausgesprochen? Und worin liegen – aus Sicht der Autoren, Buchhändler und Verlagshäuser etc. – die Vor- und Nachteile einer derartigen Kennzeichnung?
Die vorliegende Master Thesis bietet dank einer Online-Befragung unter Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen deutschsprachiger Verlagshäuser bzw. Kinder- und Jugendliteraturinstitutionen Antworten auf diese Fragen sowie – erstmalig wissenschaftlich analysiert und untersucht – einen fundierten Einblick in die gängige Praxis bei der Vergabe von Altersempfehlungen. Darüber hinaus illustriert und belegt eine statistische Datenerhebung und Auswertung ausgewählter All-Age-Titel die Popularität dieser Werke bei LeserInnen und Lesern aller Altersstufen. Schlussendlich geht die vorliegende Master Thesis auf historische Lesealtersstufenmodelle sowie aktuelle literaturwissenschaftliche Debatten um Altersempfehlungen bzw. adäquate Lesealter in Deutschland, Großbritannien und Russland ein.
Denn eines steht fest: trotz oder gerade wegen der altersübergreifenden Titelauswahl scheint All-Age-Literatur dennoch immer eine Frage des Alters zu sein…
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC12710578
Nun liegt es an den Bibliotheken, diesem Wißenschaftstrend entgegenzukommen und hinreichend Sekundär- und vor allem auch Primärliteratur zur Verfügung zu stellen. Eine Recherche nach Comics in entsprechenden Katalogen deckt allerdings die defizitäre Handhabung in wißenschaftlichen Bibliotheken auf. Bibliotheken werden dem rasant wachsenden Forschungsintereße nicht gerecht. Es mangelt an Aufgeschloßenheit gegenüber Comics, an Erschließungsmöglichkeiten und vor allem an ausreichenden Beständen.
Diese Arbeit versucht, das Comic der wißenschaftlichen Bibliothek näherzubringen, indem sie es von verschiedenen Seiten beleuchtet und als wichtige zeitgenößische, stilistisch vielfältige, inhaltlich anspruchsvolle und herausfordernde Publikationsform vorstellt. Mainstreamcomics, sowie Publikationen jenseits des Maßenmarkts wie Graphic Novels oder Comiczines aus dem alternativen Kulturbereich werden auf ihre Funktion als Quelle und im Bezug auf Erschließungspraktiken und Archivierungs-methoden analysiert und debattiert, die Dringlichkeit der Erhaltung dieser Quellen wird argumentativ belegt. Reßentiments seitens der Gesellschaft und der Wißenschaft gegenüber Comics als Maßenmedien werden untersucht und als nicht haltbar bewertet. Nicht zuletzt ist die Arbeit als ein Plädoyer für eine Freundschaft zwischen Comics und der wißenschaftlichen Bibliothek zu lesen.
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC11173745
Danach wird die wechselvolle Geschichte der Diözesanbibliothek Würzburg und ihrer Buchnachlässe vorgestellt, woran sich ein Überblick über die dokumentierten nachgelassenen Buchbestände und die bisherige Bearbeitungspraxis anschließt. Darauf folgt der zweite, praktische Teil der Thesis, in dem eine die Masterthesis begleitende Onlineumfrage vorgestellt und ausgewertet wird. Ziel dieser Umfrage ist ein Einblick in Provenienzen, Erwerb, Erschließungs- und Verwaltungspraxis bei Buchnachlässen an kirchlich-wissenschaftlichen Bibliotheken in Österreich und Deutschland gewesen. Im abschließenden normativen Abschnitt der Arbeit wird anhand von Beispielen aus anderen Institutionen sowie den Erkenntnissen aus der Online-Umfrage eine Reihe von Empfehlungen sowie ein verbesserter Workflow für den Umgang mit Buchnachlässen an der Diözesanbibliothek Würzburg entwickelt.
Mit der Untersuchung der Bedeutung von Buchnachlässen für kirchlich-wissenschaftliche Bibliotheken vermag die Arbeit zum einen, eine Lücke in der Forschung zu Nachlassbibliotheken zu schließen, zum anderen liefert sie einen Beitrag zur Geschichte der Diözese und der Institution Archiv und Bibliothek des Bistums Würzburg.
Bestand: https://permalink.obvsg.at/AC15574269
Den Hauptteil der Arbeit bildet die Bestandsanalyse, die ausgewählte Bestände der Wienbibliothek in Hinblick auf deren Bestandsgeschichte, Erschließungs- und Digitalisierungsstand genauer untersucht. Nicht nur die Erschließung, sondern auch die Verwahrung und Präsentation werden hierbei in den Fokus genommen. Eine sukzessive Aufarbeitung, Verfügbarmachung und Digitalisierung dieses Materials stellt für die Forschung eine wertvolle Ressource dar und verdeutlicht den historischen Quellenwert dieser Sonderbestände.
Bestand: https://permalink.obvsg.at/AC14545144
Probleme und Methoden der Erschließung, Kontextualisierung und Edition historischer Tondokumente bilden den Mittelpunkt des ersten Kapitels, an dessen Beginn Betrachtungen zum Wert historischer Tonaufnahmen stehen, bevor dann Wesen und Ziele der Gesamtausgabe sowie deren Editionsprinzipien erläutert werden. Im Anschluss folgen Überlegungen zu einer zukünftigen Publikationsform (Online / Open Access) sowie ein Vergleich mit der CD-Reihe des Berliner Phonogramm-Archivs. Die beiden nächsten Abschnitte umfassen zwei praxisorientierte Workflows für die kommentierte Quellenedition insbesondere von Phonogrammen, die aber für andere historische Tonträger ebenfalls relevant sind. Der Workflow zur inhaltlichen Erschließung präsentiert wichtige Arbeitsschritte, thematisiert jedoch auch prinzipielle editorische Fragen, während der technische Workflow als klassischer Leitfaden (zu Re-recording, Signalverbesserung etc.) konzipiert ist.
Im zweiten Kapitel werden ausgewählte kleinere Sammlungen der historischen Bestände des Phonogrammarchivs aus den Jahren 1911 bis 1918 – unveröffentlichte Tonaufnahmen der Sprachwissenschaftler Eugen Herzog, Carlo Battisti, Josef Balassa und Karl von Ettmayer – für eine zukünftige Edition vorerschlossen; der Schwerpunkt liegt dabei auf den Biographien der Feldforscher und Phonographierten sowie der Kontextualisierung der Tondokumente.
Inhalt des letzten Kapitels ist die Erstellung eines Archivbehelfs zu einem Konvolut von Materialien aus dem Phonogrammarchiv, um diese Quelle (vor allem allgemeine Akten, Personalakten und Zeitungsausschnitte der Jahre 1899-1955) für zukünftige Editionen und Recherchen zur Geschichte des Phonogrammarchivs entsprechend nutzbar zu machen. Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC12731895
Die vorliegende Arbeit ist in diesem Zusammenhang den Problemen gewidmet, die sich aus dem unverbundenen parallelen Einsatz von Verbundklassifikationen und lokalen Aufstellungssystematiken ergeben. Diese bestehen zentral darin, dass weder in der Recherche noch im Lesesaal noch in der Erschließungsarbeit eine sinnvolle und komfortable gemeinsame Nutzung beider Systeme möglich ist. Am Beispiel der Bundessstaatlichen Pädagogischen Bibliothek beim Landesschulrat für Niederösterreich (PBN), einer Bibliothek des Verbundes für Bildung und Kultur (VBK), wird untersucht, wie eine Verbindung zwischen Regensburger Verbundklassifikation (RVK) und einer lokaler Systematik hergestellt werden kann.
Ausgehend von allgemeinen Erläuterungen zu Klassifikationen in Bibliotheken und einer Analyse von Struktur und Funktionen beider Systeme, wird für den Sammlungskern einer pädagogischen Fachbibliothek eine Konkordanz zwischen RVK und lokaler Systematik erstellt. Auf dieser Grundlage werden Anwendungsmöglichkeiten für die Recherche im Suchportal Primo, für den Freihandbereich und für die Sacherschließungsarbeit entwickelt. Als besonders ertragreich erweist sich die Konkordanz in Verbindung mit vorgefertigten Suchabfragen zu einzelnen Sachgebieten für den Bereich der Recherche, können mit ihrer Hilfe doch Suchräume beträchtlich ausgeweitet und Defizite, die sich aus strukturellen Beschränkungen im Suchportal ergeben, ausgeglichen werden. Die Konkordanz sowie die aufgezeigten Anwendungsoptionen sollen als Modell gesehen werden, das- mit gewissen Anpassungen – auch auf andere Bibliotheken des VBK angewandt werden kann.erfassen, eine schlüssigere Lösung an.
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC13041434
Die empirische Forschung, sechs Video-Interviews mit BibliothekarInnen von queeren Bibliotheken, wurde anhand der Methodik der qualitativen Inhaltsanalyse nach Philipp Mayring ausgewertet und mit einer Software für qualitative Datenanalyse, MAXQDA Analytics Pro, detailliert analysiert.
Die Verbindung zwischen queer theory und queerer Praxis wurde anhand eines Beispiels von queerer Kunst verdeutlicht. Mit dieser bibliothekswissenschaftlichen Abschlussarbeit konnte aufgezeigt werden, dass das Potenzial queerer Bibliotheken in Österreich vorhanden ist, de facto aber zum derzeitigen Stand noch individuelle queere Bibliotheksstrategien benötigt werden, um dieses sehr große Potenzial für die Repräsentation von Diversität ausschöpfen zu können.
Bestand: https://permalink.obvsg.at/AC16165851
Eine Ist-Analyse der aktuellen Bibliothek verdeutlicht die Grenzen der räumlichen Situation und Magazinkapazitäten. Die Durchführung einer Bedarfserhebung via Online-Umfrage unter den PrimärkundInnen ermöglicht einen überblick über die Wünsche und Vorstellungen der BenutzerInnen. Die umsetzbaren Ergebnisse werden im Planungsprozess einfließen. Die Partizipation des Bibliothekspersonals und die Wichtigkeit von Change Management im Laufe des Projekts werden im Folgenden beleuchtet.
Die theoretische Beschäftigung mit den Thesen zu modernem Bibliotheksbau von Harry Faulkner-Brown und Andrew McDonald wird durch überlegungen zur Universitätsbibliothek als öffentlichem Raum und Lernort ergänzt.
Das Erstellen eines Wunschprofils für die neue Bibliothek umfasst vor allem die räumliche Zonierung der verschiedenen Bereiche, die Konzeption der Medienaufstellung und das Definieren des erforderlichen Platzbedarfs für Magazin, Benutzung und Verwaltung. Ein detailliertes Raum- und Funktionsprogramm erläutert eine mögliche Anordnung der geplanten Dienstleistungs- und Raumangebote und wird durch die Darstellung in Plänen ergänzt.
Ziel in der neuen Bibliothek ist neben der Deckung des Flächenbedarfs für die nächsten 10 bis 15 Jahre und der Umsetzung der räumlichen Trennung der verschiedenen Nutzungsbereiche in erster Linie das Schaffen von qualitativen Lese- Lern- und Arbeitsräumen für die BenutzerInnen. Darüber hinaus wird die größere Präsenz der Bibliothek am neuen Standort ein neues Image vermitteln und eine höhere Nutzungsfrequenz bewirken.
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC09375380
Diese Arbeit beleuchtet Aspekte des juristischen Umfeldes, des Plagiarismus sowie der praktischen Handhabung wissenschaftlicher Arbeiten an österreichischen Universitätsbibliotheken, besonders aber der Universitätsbibliothek Wien im Jahr 2015. Daneben widmet sich eine historische Einleitung der Entstehungsgeschichte wissenschaftlicher Abschlussarbeiten, die zeigt, dass die Form, wie sie uns heute geläufig ist – Abhandlungen anhand wissenschaftlicher Methodik in deutscher Sprache – im Wesentlichen eine Entwicklung des späten 19. Jahrhunderts sind.
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC12711756
Der Teilnachlass wurde nach Einbringung des Bestandes 2001 grob vorsortiert, darüber hinaus aber nicht nach bibliothekarischen Kriterien erschlossen. Neben der sorgfältigen Erschließung des Teilnachlasses setzte sich diese Arbeit die Erforschung biografischer Details zur Bestandsbildnerin zum Ziel, da ihre Vita bislang kaum untersucht wurde. Darüber hinaus soll damit der noch immer weitgehend unterrepräsentierten Sichtbarkeit von (künstlerischem) Schaffen von Frauen entgegen gewirkt werden.
In einem ersten Schritt wurde der Teilnachlass Maria Luise Cavallars nach den Regeln zur Erschließung von Nachlässen und Autographen (RNA) systematisch erschlossen. In einem zweiten Schritt erfolgte die inhaltliche Auswertung des Bestandes, aus dem sich der Großteil an Informationen über Leben und Wirken Cavallars ableiten ließ.
Die vorliegende Arbeit ist in zwei große Abschnitte gegliedert: Der erste Abschnitt zeigt Maria Luise Cavallars vielfältige Rollen im Wiener Kulturbetrieb. Sie war zunächst als Schauspielerin, dann als Schauspiellehrerin und Rezitatorin erfolgreich. Der Öffentlichkeit war sie darüber hinaus als Rundfunksprecherin und Verfasserin von Radiobeiträgen ein Begriff. Als langjährige Präsidentin des Vereins der Schriftstellerinnen und Künstlerinnen und Vizepräsidentin des Verbands der Geistig Schaffenden Österreichs organisierte sie unzählige (literarische) Veranstaltungen und nützte ihre Kontakte in der Wiener Kulturszene, um das künstlerische Schaffen von Frauen sichtbar zu machen und in den Mittelpunkt zu rücken. Charakteristisch für ihre außergewöhnliche Persönlichkeit ist die aktive Rolle, die sie im damals vor allem von Männern dominierten Kulturbereich innehatte.
Den Schwerpunkt des zweiten Abschnitts bildet die Ordnungssystematik, die im Zuge der Erschließung des Teilnachlasses erstellt wurde und eine weitere wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Bestand ermöglicht. Begleitet wird sie von einem ausführlichen Kommentar, der sowohl systematische als auch inhaltliche Fragestellungen erörtert.
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC11633079
Bei den Behördenbibliotheken, die den Auswahlkriterien entsprachen (österreichischer Standort, Servicierung interner und externer Kund/innen, Mitgliedschaft im österreichischen Bibliothekenverbund), handelt es sich um die Ministerialbibliothek des Bundesministeriums für Finanzen, die Wienbibliothek im Rathaus und die AK Bibliothek Wien für Sozialwissenschaften. Als Expert/innen fungierten jeweils die Leiterinnen der Einrichtungen.
Die Maßnahmen, die sich bewährt haben, dienen vor allem der Steigerung der Flexibilität, Multifunktionalität und Kund/innenorientierung des Personals und des Raums, der Verbesserung der Sichtbarmachung von Leistungen und dem Betrieb von effektiven und effizienten Werkzeugen der strategischen Steuerung, Kommunikation, Information und Kontrolle.
Ein Teil dieser Maßnahmen ist in der Parlamentsbibliothek bereits realisiert. Jene Maßnahmen, die es nicht sind, könnten, nach der entsprechenden Prüfung und Adaptierung, eine sinnvolle Ergänzung der bestehenden Praxis darstellen.
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC13042040
Das Engagement in derartigen Projekten betrifft die strategische Ausrichtung der Bibliothek und bedeutet für viele Institutionen einen Kulturwandel. Vor Beginn des Engagements müssen Chancen und Risiken sorgfältig abgewogen werden, dann gilt es, zahlreiche Entscheidungen zur Ausgestaltung zu treffen. Überlegt werden muss dabei, welche Art von Crowdsourcing genutzt werden soll, wie der Crowdsourcing-Prozess gestaltet werden kann, welche Plattformen geeignet sind und wie wichtige Erfolgsfaktoren wie Motivation und Qualität bei eigenen Crowdsourcing-Projekten berücksichtigt werden können. Ein großer Teil dieser Arbeit widmet sich der Analyse von Best Practice-Beispielen und ihren Elementen. Ausgewählt wurden Initiativen aus dem GLAM-Sektor (galleries, libraries, archives, museums) und aus dem Bereich Citizen Science, denen eine wissenschaftliche Zielsetzung zugrunde liegt. Daraus abgeleitet werden Lessons Learned und Handlungsempfehlungen. Weiters bietet die Arbeit praktische und theoretische Hinweise zum Projektmanagement eines Crowdsourcing-Projekts in Bibliotheken.
Bestand: https://permalink.obvsg.at/AC15092762
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC12710748
Der Beginn der vorliegenden Master Thesis liefert einen Überblick über die einschlägigen Begriffsdefinitionen (E-Book, Kauf, Lizenz) und die derzeit gängigen Erwerbungsarten (Einzeltitel, Pakete, nutzergesteuerte Erwerbung), wobei insbesondere der Hintergrund der rezentesten Entwicklungen im Bereich nutzergesteuerter Erwerbung intensiver beleuchtet wird.
Im zweiten Teil wird anhand der E-Book-Erwerbung der Universitätsbibliothek Wien ein Praxisbeispiel empirisch dargestellt. Neben den „Standard“-Erwerbungsarten (als Einzeltitel bzw. in Paketform) werden auch diverse Sonderformen (E-Books aus Periodika bzw. Datenbanken) und die Integration von E-Books in die Nachweissysteme der Bibliothek besprochen. Das Hauptaugenmerk liegt auch im empirischen Teil auf der nutzergesteuerten Erwerbung, welche an der UB Wien dem sogenannten „Evidence-based selection“-Prinzip (EBS) folgt. Neben dem EBS-Modell mit einem Verlag wurde auch erstmalig ein EBS-Projekt mit einem Aggregator umgesetzt. Die beiden detaillierten Fallbeispiele demonstrieren anschaulich, welche Vorbereitungen notwendig sind und welche technischen und organisatorischen Herausforderungen in der Umsetzungs- und Abschluss-phase zu bewältigen sind.
Im dritten Teil werden die wichtigsten Erkenntnisse in Form eines Leitfadens für die E-Book-Erwerbung präsentiert. Die verschiedenen Möglichkeiten hinsichtlich Erwerbungsarten, Anbietern, Zugangsbedingungen, Nutzungsrechten, Nachweissystemen, Metadaten, Paketen sowie nutzergesteuerter Erwerbung werden kurz und prägnant zusammengefasst.
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC12710732
Die Arbeit beschäftigt sich in einem ersten Schritt mit den theoretischen Grundlagen der drei Frageblöcke und der derzeitige Status Quo an der Universitätsbibliothek wird festgehalten. Danach findet eine Auseinandersetzung mit den methodischen Grundlagen einer Befragung mittels Interviews statt. Anschließend wird auf die Methodik, die Zielgruppe und den Ablauf der Befragung eingegangen, bevor die Ergebnisse der Interviews dargestellt werden. Abschließend findet sich eine Zusammenfassung und es werden Empfehlungen zur Umsetzung der Wünsche der Studierenden gegeben.
Wesentliche Ergebnisse der Befragung sind, dass die Studierenden, entgegen der ursprünglichen Annahme, ihre Literatur lieber direkt im Regal suchen. Wenn sie dafür auf den Online-Katalog zurückgreifen, dann nutzen die meisten noch das alte System, den OPAC, und nicht die neue Suchmaschine Ubmed find it. Die Zufriedenheit mit dem Angebot der Lehrbuchsammlung ist hoch, das elektronische Angebot wird allerdings weniger genutzt als erwartet. Die Inhalte der Lehrveranstaltungen sind zwar noch präsent, trotzdem äußert der Großteil der Studierenden den Wunsch nach einer Möglichkeit das Wissen zu einem späteren Zeitpunkt auffrischen zu können.
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC12710732
In Anbetracht der Tatsache, dass der Erfolg der 17 nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) und der 169 Unterziele der Agenda 2030 in hohem Maße von der gemeinsamen Nutzung der Forschungsergebnisse abhängt, war ich daran interessiert festzustellen, inwieweit Open Access im System der Vereinten Nationen selbst als eines der Instrumente oder Vehikel anerkannt wird, die das Erreichen dieses angestrebten globalen Wandels erleichtern könnten. Um meine Forschungsfragen angemessen beantworten zu können, habe ich die vorhandene Literatur gesichtet und analysiert, wobei ich mich auf Primärquellen konzentriert habe: UN-Politikdokumente, Weißbücher, Berichte und Empfehlungen. An diese Desktop-Recherche schlossen sich zwei strukturierte Interviews mit einschlägigen UN-MitarbeiterInnen und deren qualitative Auswertung an.
Das Ergebnis sollte einen umfassenden Überblick über den aktuellen Stand der Open-Access-Strategien und -Praktiken im gesamten UN-System geben und künftige Trends für die mögliche Integration von Open-Access-Grundsätzen in dieses skizzieren, um die Erreichung der nachhaltigen Entwicklungsziele der Agenda 2030 zu unterstützen.
Bestand: https://permalink.obvsg.at/AC16416781
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC07083539
In den 1960er Jahren machte die kulturelle Revolution auch vor dem Medium Buch nicht Halt. Bildende Künstler entdeckten das Buch als Transportmittel für Ideen, Konzepte und Manifeste. Außen oft unspektakulär, transportiert das Innenleben die entscheidenden Inhalte. Das Buch, das mit niedrigen Preisen das Interesse eines breiten Publikums gewinnen wollte, entwickelte sich zu einer eigenständigen Kunstform, die so vielfältig und experimentell wie die Kunst selbst ist.
Künstlerbücher werden sowohl sinnlich als auch intellektuell begriffen, sie pendeln zwischen Lesbarem, Betrachtbarem, Denkbarem, und Begreifbarem. Durch den Paradigmenwechsel, der ab den späten 1970er-Jahren stattfand, wurde dem Rezipienten jedoch die sinnliche Erfahrung wieder genommen. Das Künstlerbuch wurde seiner Rolle, als demokratisches Multiple zu funktionieren, quasi enthoben. Damit wurde auch die Absicht, avantgardistische Inhalte breit zu streuen, mehr oder weniger aufgekündigt. Das Künstlerbuch wird seitdem mit institutionellem Auftrag konserviert.
Konzept- und Künstlerbücher spielen in der Bibliothek die Rolle des Grenzgängers. Ihre Bezeichnung als Künstlerbuch, Objektbuch, Buchobjekt, Malerbuch, Medium dazwischen, artists‘ book, book as art, intermedia … spiegelt die ganze Bandbreite. Vor dem Hintergrund der Klassifizierung taucht auch ständig die erneut zu formulierende Frage auf: Künstlerbuch, Dokument, Kunstwerk oder doch „nur“ ganz einfach Katalogbuch?
Die zum Thema Künstlerbuch reichlich vorhandene Literatur spiegelt nicht nur die der Thematik immanente Widersprüchlichkeit, sondern unternimmt auch den theoretischen Versuch, verbindliche Kriterien zu definieren.
Die Thesis konzentriert sich auf die methodische Diskussion der einschlägigen Literatur mit dem Ziel, eine für das mumok verbindliche Definition für das Künstlerbuch vorzuschlagen. In der vorliegenden Arbeit werden das Künstlerbuch und seine historische Entwicklung mit dem Fokus auf den Stellenwert als „besonderes Medium“ analysiert. Im Speziellen wurde die Bedeutung des Künstlerbuches für die mumok Bibliothek anhand einiger ausgewählter Beispiele exemplarisch erörtert und dargestellt.
Bestand: https://permalink.obvsg.at/AC13042093
Zur Einleitung werden in einem kurzen Abriss zentrale Begriffe und aktuelle wissenschaftliche Ansätze zu Online-Public Relations und Online-Kommunikation zusammengefasst. Anschließend diskutiert die Arbeit aktuelle Entwicklungen bibliothekarischer Internet-Kommunikation und verknüpft diese mit einer Auswahl kommentierter Fallbeispiele die für kreative und innovative Online Relations an in und ausländischen Bibliotheken stehen. Der Fokus wird dabei auf drei Themenfelder der Öffentlichkeitsarbeit, nämlich Bibliothekspräsentation, Media Relations und Zielgruppenkommunikation, gerichtet. Zum Abschluss geht die Thesis der Frage nach, inwieweit Bibliotheken das Internet gegenwärtig zur Kommunikation mit ihren Dialoggruppen und Öffentlichkeiten nützen. Dazu wurde eine Inhaltsanalyse auf österreichischen Bibliothekswebsites durchgeführt, die zum Ziel hatte, den Status quo der aktuellen Online-Kommunikationsaktivitäten der Bibliotheken zu erheben.
Zunächst zeigt sich, dass ein Großteil der Bibliothekswebsites gegenwärtig einen eher geringen Grad an Interaktivität und Dialogorientierung aufweist. Die Vorteile und Chancen, die aufgrund neuer Technologien und Instrumente für die Online-Kommunikation entstehen, werden erst in Ansätzen zum konkreten Zielgruppendialog eingesetzt. Jedoch findet sich auch eine Reihe sehr innovativer Ideen und Ansätze, die für die Zukunft in Richtung vermehrte Dialogorientierung und interaktive Kommunikation auf österreichischen Bibliothekswebsites weisen.
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC06358516
Mit diesen Unterlagen sollen einerseits die wesentlichsten Regeln der RAK-WB vermittelt werden, die konkretes Katalogisieren in einer Datenbankumgebung ermöglichen; andererseits sollen sie den Lernenden dabei unterstützen, allgemeine Prinzipien der Formalerschließung zu verstehen. Dies soll den Transferprozess auf andere Regelwerks/Kategorienumgebungen erleichtern.
In der allgemeinen Einleitung wird die theoretische Basis der Unterlagen dargestellt: daraus ergibt sich ein allgemeines Modell für die Didaktik der Formalerschließung, das insbesondere in einer zukünftigen RDA/FRBR/MARC-Umgebung fruchtbringend zu sein verspricht.
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC07083520
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC10488795
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC07658079
Des Weiteren werden die Erwartungshaltungen von BibliothekarInnen an jene Systeme eruiert und erste Erfahrungswerte veranschaulicht. Es wird untersucht, nach welchen Kriterien das jeweilige Lizenzprodukt ausgewählt wurde und welche Effekte sich nach der Einführung des Discovery Services einstellten. Während die Zahl der BibliotheksbesucherInnen, der Bedarf an NutzerInnenschulungen sowie die Entlehnung gedruckter Medien stets konstant geblieben sind, hat vor allem die Nutzung elektronischer Medien durch die Einführung von Discovery Services merklich zugenommen.
Auf Basis einer qualitativen NutzerInnen-Studie, bei der zehn Sudierende zweier Institutionen je drei Suchaufgaben mittels Discovery Systemen lösen sollten, wurde eine Liste von Kriterien erstellt, die ein ideales Discovery Service erfüllen sollte, um die Literatursuche von LeserInnen optimal zu unterstützen. Wichtig ist in diesem Bereich vor allem die schlüssige Gliederung der auf Normdaten gestützten Suchfacetten. Der optimale Einsatz jener Facetten setzt eine solide inhaltliche Bestandserschließung voraus. Jegliche Art von Pop-Up-Fenstern ist zu vermeiden und die Anzahl der benötigten Klicks, um an ein bestimmtes Exemplar am gewünschten Standort zu gelangen, sind zu reduzieren. Der Einsatz hinterlegter Thesauri wird nahe gelegt, um die durch Schreibfehler, durch die Verwendung mehrerer üblicher Schreibweisen und durch Deklinationen entstehende Probleme zu umgehen. Außerdem wird zum Zwecke der Suchoptimierung die Aufzeichnung der durch Suchanfragen erhobenen Daten empfohlen.
Zusammenfassend sollte ein Discovery Service möglichst selbsterklärend zu bedienen sein. Jegliche Hilfestellung sollte so knapp wie möglich ausfallen, da sie ansonsten nicht beachtet wird. Sämtliche Fehlerquellen während des Recherchevorganges sollten nach Möglichkeit vom System selbst kompensiert werden. Überall wo dies nicht möglich ist, sollten NutzerInnenschulungen den LeserInnen dabei helfen, das System kennen zu lernen, um es entsprechend anwenden zu können.
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC12675948
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC06021934
Im Amtsdruckschriftengeschäft sind vor allem vorerst die Wiener Buchdrucker Johann Winterburger (1492-1519) und dann nach dessen Tod Johann Singriener d. Ä. (1510-1545) zu nennen. Als Johann Singriener d. Ä. stirbt wird die Offizin von einer Erbengemeinschaft seiner Söhne (1546-1549) weitergeführt, bis schließlich mit Johann Singriener d. J. (1550-1562) der jüngste Sohn die Offizin übernimmt. Speziell zur Offizin Singriener konnte zahlreiches neues Quellenmaterial in den Rechnungsbüchern des Hofkammerarchivs (Gedenkbücher) und des Wiener Stadt- und Landesarchivs (Oberkammer-, Steueramt) aufgefunden und erstmals herangezogen werden. Aufgrund dieser Quellen, die in einem Anhang auch ediert wurden, konnten neue Erkenntnisse zu Produktionsbedingungen und Kosten von Amtsdrucksachen und damit zum ökonomischen Umfeld des frühneuzeitlichen Wiener Buchdruckergewerbes und Buchhandels getätigt werden. Darüber hinaus konnten auch erstmals Auflagenhöhen von landesfürstlichen Gesetzen und von Geboten der Stadt Wien genau bestimmt werden, was – aus rechtshistorischer Sicht – Rückschlüsse auf Kundmachungsbedingungen zulässt. Trotz allem bleiben Lücken, denn nicht für alle Gesetze konnten Zahlungen in den Rechnungsbüchern nachgewiesen werden.
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC12710777
Ganzheitliches Wissensmanagement setzt auf sozialpsychologische Aspekte, Beziehungen und Kommunikation, Lernkultur und Vertrauensklima in einer Organisation und hat auch die Optimierung der Geschäftsprozesse, der Arbeitsorganisation und der technologischen Infrastruktur zum Ziel.
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC05771467
Als Forschungsmethoden werden Instrumente der Qualitativen Sozialforschung gewählt. Die Datenerhebung wird mittels qualitativer, problemzentrierter Interviews mit den beteiligten Führungskräften durchgeführt. Die Auswertung der Daten erfolgt mittels der Methode der Qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring.
Die Master Thesis wird mit einer Einschätzung und Bewertung der aus den Daten gewonnenen Erkenntnisse unter dem Fokus der Forschungsfrage abgeschlossen.
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC08303822
Die Zielsetzung der vorliegenden Arbeit besteht zunächst in einer gründlichen theoretischen Diskussion der einschlägigen Begriffe, insbesondere des zentralen Begriffs vom Künstlerbuch; weiter wird die Entwicklung einer Datenbank vorgestellt und begründet, die die einschlägigen MAK-Bestände erfasst. Dritte wichtige Zielsetzung ist die Entwicklung von Strategien der Öffentlichkeitsarbeit und der Vermarktung der neuen Datenbank sowie ein Benchmarking gegenüber Mitbewerbern auf dem Feld der Informationsbereitstellung zu Künstlerbüchern.
Die wichtigsten Ergebnisse der vorliegenden Arbeit sind in der erfolgreichen Entwicklung eines Datenbanksystems zu sehen, mit dessen Hilfe sowohl ein grundsätzliches bibliothekarisches Interesse nach korrekter Erfassung der Bestände als auch ein interdisziplinärer Anstoß in die Richtung der Kunstgeschichte erreicht werden soll. Die Bestände sollen aus einer kunsthistorischen Sicht vielfältig und systematisch erfasst und damit für die moderne wissenschaftliche Auseinandersetzung nutzbar gemacht werden. Der kunsthistorische Aspekt trägt wesentlich zur Entwicklung der Struktur der Datenbank bei und soll die interdisziplinäre Anbindung des Projekts an andere kunsthistorische und bibliothekarische Projekte vorbereiten und ermöglichen.
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC08309371
Dadurch, dass Weblogs einander gegenseitig verlinken, entstehen thematisch verwandte Informationscluster; durch die chronologische Reihenfolge der Einträge werden Prozesse und Gedankenabfolgen stärker betont als Ergebnisse; durch die offene Struktur wird Konversation und Kommunikation angeregt.
Bibliotheken und Bibliothekare arbeiten nach dem Selbstverständnis, Information zu verbreiten und den Zugang zu Informationen zu sichern. Als Konsequenz davon haben Bibliothekare das Medium des Weblogs von Anfang an für die Informationsvermittlung verwendet.
Nach einer Zusammenfassung der Theorie des Weblogs wird in dieser Arbeit auf die Grundpfeiler der Anwendung von Weblogs im Kontext einer Bibliothek eingegangen. Es werden die Ergebnisse einer Untersuchung vorgestellt, in der Weblog-artige Webseiten (für externe wie interne Kommunikation) von 22 österreichischen wissenschaftlichen Bibliotheken untersucht wurden. Danach werden exemplarisch die Weblogs einiger ausländischer Bibliotheken vorgestellt, um das weitere Potenzial dieser Kommunikationsform zu illustrieren. Schließlich wird noch darauf hingewiesen, wie persönliche Weblogs von Bibliothekaren nachhaltig bestehende Stereotypen abbauen können; zur Illustration werden einige Beispiele solcher Weblogs vorgestellt.
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC06702317
Die in diese Arbeit eingebrachte Idee, das in der Sammlung steckende Potential und ihre Bedeutung herauszuarbeiten, wurde anhand der Nominierungskriterien zur Eintragung in die UNESCO-Weltdokumentenerbeliste erarbeitet. Für die beiden Eckpunkte des Memory of the World-Programms „preservation & access“ , wurden Strategien und Möglichkeiten für die Privilegiensammlung ausgearbeitet, um der Zielsetzung des Programms gerecht zu werden.
Ergebnis der Arbeit ist eine Neudefinition des Werts der Sammlung aufgrund von Inhaltsanalysen und Unter-Schutzstellungsmöglichkeiten, das Aufzeigen von unumgänglichen Bestanderhaltungsmaßnahmen sowie ein „Leitfaden“ für Möglichkeiten im Konservierungs-, Digitalisierungs- und Marketingbereich.
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC07083526
Eine Sichtung der an bzw. von der Universitätsbibliothek Wien geplanten, realisierten und auch gescheiterten Projekte der jüngeren und jüngsten Vergangenheit versucht, die dahinter stehende bibliothekarische Standortepolitik in ihren Kontexten in den Blick zu bekommen und geht dabei besonders auf den organisationsrechtlichen Rahmen ein, der für österreichische Universitäten und ihre Bibliotheken in jüngerer Zeit einem massiven Wandel unterworfen war, sodass sich unausweichlich die Frage nach Zusammenhängen stellt und im Rahmen der Arbeit daher auch thematisiert wird
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC12710554
Als theoretischer Hintergrund dient die „Grounded Theory „. Es wurden 11 Leitfaden-Interviews mit Entscheidungsträgern, Professoren, Lehrern, Studenten und Schülern geführt und ausgewertet. Das Ergebnis zeigt, dass die generelle Zugänglichkeit das Hauptkriterium bei der Implementierung von Wissensmanagement in die bibliothekarischen Arbeitsprozesse darstellt. Intervenierende Hauptvariablen sind das Literaturbudget und der Personalaufwand.
Praktisch umgelegt werden die Ergebnisse in den Tätigkeitsfeldern: Öffnungszeiten, Katalogkunde und Webauftritt der EWZ-Bibliothek. Die Öffnungszeiten sollen verlängert werden unter Zuhilfenahme von angelernten Mitarbeitern des Hauses. Der OPAC (Online Public Access Catalogue) hat nicht nur zur Verfügung zu stehen, sondern muss aktiv den Nutzern nahe gebracht werden. Am besten in der Gestalt von angeleiteten Kleingruppenseminaren. Der Webauftritt der Bibliothek im Rahmen der UMIT braucht einen Platz, der über die Startseite zugänglich ist und eine benutzerfreundlichere Gestaltung.
Die forschungsleitende Fragestellung, ob die Bibliothek als Instrument des Wissensmanagements dienen kann, ist auch unter gegebenen restriktiven Bedingungen zu bejahen.
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC08309258
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC08307716
A vital support for their collecting activity is a legal deposit which, as a rule, is laid down by law, and which requests the publisher to deposit samples of a publication basically without remuneration. New media are therefore required to be included in legal deposit legislation.
By updating the Austrian Media Act, with the new law being effective by 1st of March 2009, the Austrian legislator has recently mandated the Austrian National Library to collect and archive online media (i.e. media published on the web), in addition to traditional printed and digital offline media (i.e. media on a physical carrier such as CD-ROM, DVD or diskette), the latter having already been included in legal deposit legislation in the year 2000.
These new legal provisions will be presented, compared and commented upon in consideration of basic issues which arise in connection with the preservation of digital information and by focusing on related international developments of mainly contractual and legislative nature.
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC07658107
Johannes Roland wurde um 1564 im schlesischen Schweidnitz geboren, wuchs in einer protestantisch dominierten Umgebung auf, studierte in Wien, Padua und einigen anderen italienischen Städten Medizin, promovierte 1591 an der Universität von Padua und wirkte von da an als sog. Viertelmedicus im Dienst der Landstände von Niederösterreich – zunächst in Mistelbach und ab 1596 in Wiener Neustadt, wo er im Jahr 1618 verstarb.
Vor allem dank seiner Exlibris-Vermerke war es möglich, seine Bücher als ehemals zusammengehöriges Corpus innerhalb der Konventsbibliothek zu erkennen und wieder zusammenzuführen. Die Untersuchung der Exlibris-Vermerke weiterer Besitzer ergab, daß die Rolandsche Büchersammlung zunächst an Adam Olitorius (um 1586-1637) überging, der 1613 Rolands Tochter Catharina geheiratet hatte und ebenfalls Mediziner war, und danach an dessen Söhne Johann Wilhelm (geb. 1631) und Georg Albert (1632-1700).
Letztere waren aber weder leibliche Enkel Rolands noch Mediziner: Sie entstammten der zweiten Ehe des Adam Olitorius mit einer gewissen Anna Maria (geb. Sidenitschin von Seydenberg) und ergriffen beide die geistliche Laufbahn. Georg Albert trat 1648 in das Stift Klosterneuburg ein, sein älterer Bruder wurde 1656 Novize im Wiener Predigerkloster. Johann Wilhelm (Ordensname: Dominicus) brachte die 168 Bände (= 304 Werke) aus dem Besitz seines „Stiefgroßvaters“ an ihren heutigen Aufbewahrungsort.
Die detaillierte Erfassung der an Lese- und Gebrauchsspuren reichen Bücher und umfangreiche ergänzende Archivrecherchen machten es möglich, Einblick in das Leben, die Weltanschauung und die persönlichen Netzwerke ihrer ehemaligen Besitzer zu gewinnen. So ergab sich als entscheidendes Narrativ nicht nur die Geschichte einer frühneuzeitlichen Privatbibliothek, sondern auch das mit dieser eng verknüpfte Schicksal einer Familie durch drei Generationen hindurch.
Bestand: https://permalink.obvsg.at/AC12710617
Zur Dokumentation der jüngsten Geschichte wurden zahlreiche Internetquellen, insbesondere von Webseiten der Landesbibliothek, verwendet. Die Arbeit liefert wesentliche Ergänzungen und Aktualisierungen der bisherigen Darstellungen. Sie kombiniert bisher auf zahlreiche Publikationen verstreute Teilgeschichten und schließt darüber hinaus wichtige Lücken (insbesondere 1985-1998 und 2009-2020) durch die Hinzuziehung zusätzlicher Quellen.
Ein besonderer Fokus der Arbeit liegt auf der Wirkungszeit Konrad Schiffmanns, der eine ungeliebte Bibliothek in einem desolaten Zustand übernahm, sie unter schwierigsten Umständen vor der Auflösung bewahrte und dessen erfolgreiches Bestreben nach einem Neubau einen entscheidenden Wendepunkt in der Geschichte der Bibliothek darstellt und wesentliche Weichenstellung für diese Institution in ihrer heutigen Form ist. Insbesondere die zahlreichen Zeitungsartikel, auf die Schiffmann in seinem Tagebuch hinweist, wurden im Zuge der Arbeit erstmals umfangreich ausgewertet und dokumentiert.
Bestand: https://permalink.obvsg.at/AC16698559
Zur Dokumentation der jüngsten Geschichte wurden zahlreiche Internetquellen, insbesondere von Webseiten der Landesbibliothek, verwendet. Die Arbeit liefert wesentliche Ergänzungen und Aktualisierungen der bisherigen Darstellungen. Sie kombiniert bisher auf zahlreiche Publikationen verstreute Teilgeschichten und schließt darüber hinaus wichtige Lücken (insbesondere 1985-1998 und 2009-2020) durch die Hinzuziehung zusätzlicher Quellen.
Ein besonderer Fokus der Arbeit liegt auf der Wirkungszeit Konrad Schiffmanns, der eine ungeliebte Bibliothek in einem desolaten Zustand übernahm, sie unter schwierigsten Umständen vor der Auflösung bewahrte und dessen erfolgreiches Bestreben nach einem Neubau einen entscheidenden Wendepunkt in der Geschichte der Bibliothek darstellt und wesentliche Weichenstellung für diese Institution in ihrer heutigen Form ist. Insbesondere die zahlreichen Zeitungsartikel, auf die Schiffmann in seinem Tagebuch hinweist, wurden im Zuge der Arbeit erstmals umfangreich ausgewertet und dokumentiert.
Bestand: https://permalink.obvsg.at/AC16698559
• Forschungsdokumentation und
• Informationsversorgung.
Diese beiden Funktionen sind bei der Analyse der publizierten Forschungsarbeiten zu unterscheiden. Drückt man die komplexe Aufgabe der Forschungsdokumentation der Fachbereichsbibliothek für Chemie in Prozentzahlen aus, so steigt sie im betrachteten Zeitraum von etwa 50% auf über 80% (genaue Werte siehe Tabelle). Wissenschaftliche Autoren/innen können, bzw. müssen für die Publikation ihrer Ergebnisse unter vielen Journalen ein geeignetes Journal wählen. Die Anzahl dieser in Frage kommenden Journale war anfangs gering. Dass, historisch gesehen, die Bibliothek nur die Hälfte dieser Journale im Bestand hatte, erscheint für die Dokumentationsaufgabe wenig zu sein. Umso erstaunlicher ist das Ausmaß der Steigerung. Bei der enormen Zunahme an Journaltiteln die heute als Publikationsmedium zur Verfügung stehen ist die bibliothekarische Dokumentation von 80% der wissenschaftlichen Arbeiten aus den Universitätsinstituten als sehr positiv zu bewerten.
Dieser eben beschriebene starke Anstieg von Journaltiteln bewirkt aber im Gegenzug, dass die Informationsversorgung der Forscher/innen durch die Bibliothek gesunken ist. Von anfänglich mehr als 90% sank die Versorgung auf etwas über 75% (genaue Werte siehe Tabelle). Aber bedenkt man die Fülle an Zeitschriften, die zu verschiedensten Themen der Chemie erscheinen, so ist die Bereitstellung von dreiviertel der für die Forschung an den Instituten / Departments wichtigen Literatur durch die Bibliothek als sehr gut einzustufen.
Sowohl bei der Dokumentation als auch bei der Informationsversorgung ist in den letzten fünfzig Jahren der Unterschied in den Prozentzahlen nur gering. Das bedeutet, dass die Aufgaben der Forschungsdokumentation und Informationsversorgung auch vor fünfzig Jahren ähnlich gut war und in diesem Zeitraum mit der internationalen Entwicklung der Zeitschriftenliteratur Schritt gehalten hat.
Die vorliegende Arbeit zeigt durch die Analyse der Literatur einerseits und durch die Umfrage andererseits zwei unterschiedliche Sichtweisen auf die Qualität des Bibliotheksservice. Die unterschiedlichen Bilder ergeben sich durch:
• objektive Datenanalyse und
• subjektive Beantwortung von Fragen.
Die auf Fakten begründete Datenanalyse liefert ein positives Bild der Bibliothek (siehe oben). Dieses steht im Widerspruch zu der subjektiven Einschätzung durch die Bibliotheksbenutzer, die an der Umfrage teilgenommen haben. Zwei Aspekte stehen hier im Vordergrund. Die Versorgung mit:
• gedruckten Medien und
• elektronischen Medien.
Von den befragten Personen wird die Bibliothek hauptsächlich in ihrer traditionellen Funktion, als Lieferant von gedruckten Informationsträgern wahrgenommen. Mit dem Angebot an elektronischen Medien verliert die Bibliothek ihre Kontur. Die Umfrage zeigt, dass durch vermehrte online Nutzung von Journalen und Datenbanken kaum ein Zusammenhang zwischen dem Informationsangebot und der Bibliothek gesehen wird. Diese falsche Einschätzung der Versorgung mit neuen Medien durch die Bibliothek spiegelt sich auch im geringen Interesse an der Umfrage wider.
Um dem entgegenzusteuern muss sich die Fachbereichsbibliothek Chemie für ihre Nutzer/innen als
• kompakte Organisationseinheit mit
• klarer räumlicher und personeller Ausstattung präsentieren und
• Angebote und elektronische Serviceleistungen der Bibliothek als solche kenntlich machen.
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC07083492
Wie ausgehend von MAB2-Daten eine möglichst FRBR-konforme Datenpräsentation in Primo geleistet werden kann und welche Probleme sich dabei ergeben, ist die zentrale Fragestellung dieser Master Thesis. Exemplarisch dargestellt wird dies anhand von Datensätzen des österreichischen Bibliothekenverbundes zu Franz Kafkas „Der Process“. Im Fokus stehen drei Aspekte, welche im Zusammenhang mit FRBR, MAB2 und Primo als besonders problematisch und diskussionswürdig erscheinen: das Konzept des „Werkes“, Expressionen als praxistaugliche Entitäten und Aggregate bzw. mehrbändig begrenzte Werke.
Nach einer Einführung in das FRBR-Modell wird versucht einen idealen FRBR-Baum zu Kafkas „Der Process“ in seinen unterschiedlichen Ausprägungen (übersetzungen, Verfilmungen, Textvarianten, Aggregate etc.) darzustellen: Schon hier werden erste Grenzen des Modells sichtbar. Daran anschließend werden Datensätze des OBV einer Analyse unterzogen, um die FRBR-Tauglichkeit von MAB2 und die Möglichkeit der FRBR keys in Primo zu beleuchten. Folgende Einschränkungen wurden deutlich: Die derzeitige Herangehensweise und Praxis der Formalerschließung ist nicht auf FRBR vorbereitet. Die vorliegenden Metadaten sind zu inkonsistent, um ein maschinelles Extrahieren für eine FRBR-konforme Datenpräsentation zu ermöglichen. Die Möglichkeiten des Werkclusterings und der Facettierung in Primo bieten darüber hinaus zwar einen Mehrwert für das Browsing in Trefferlisten, jedoch nur bedingt im FRBR-Sinne.
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC08812063
Die zentrale Fragestellung der Thesis ist, wie weit einerseits behördliche, andrerseits bibliothekstheoretische Vorgaben in die Praxis umgesetzt wurden. Am Beispiel der St. Pöltner Volksschul-Schülerbibliothek werden – vornehmlich anhand der beiden großen Revisionen der Jahre 1875 und 1885/86 – die beträchtlichen Einflussnahmen der Schulbehörden auf den Inhalt der Bibliotheksbestände nachgewiesen. Die Grundlage für diese „Reinigungen “ der Schülerbibliotheken von „Schmutz und Schund “ bildeten die behördlich erstellten Jugendschriften-Verzeichnisse. Es wird verdeutlicht, welche besondere Bedeutung diesen im Vergleich zu jenen Verzeichnissen zukam, die einzelne Pädagogen und Lehrervereine erstellten. Weiters wird gezeigt, dass der von den Bibliothekstheoretikern geforderte Anspruch, wonach Volksschulbibliotheken auch Volksbibliotheken sein sollten, seitens der St. Pöltner Volksschulbibliothek umgesetzt wurde.
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC08309280
Die vorliegende Arbeit beschreibt die Entwicklungen im Publikationswesen und die Entstehung und wesentlichen Merkmale des Open Access.
Den Schwerpunkt der Arbeit bildet der Aufbau und die Funktionsweise von intitutionellen Repositorien. Ziel dieser Dokumentenserver ist es, den Open Access-Gedanken innerhalb einer Institution zu verankern und deren wissenschaftliche Mitarbeiter dazu zu bewegen, ihre Publikationen über das Repositorium frei zugänglich zu machen. Dabei werden sämtliche Aspekte, die beim Aufbau und Betrieb eines institutionellen Repositoriums zu beachten sind, beschrieben.
Des weiteren wird anhand des konkreten Beispiels der Freien Universität Bozen erläutert, wie ein solches Vorhaben möglichst einfach in die Praxis umgesetzt werden kann.
In dieser Master Thesis wird auf Basis- und vertiefende Literatur aus den Bibliotheks- und Informationswissenschaften zurückgegriffen. Intensive Beschäftigung erfolgt auch mit den Homepages diverser Hochschulen und Forschungseinrichtungen, sowie von Informationsplattformen, die sich mit den behandelten Themen beschäftigen.Hinzu kommen Erkenntnisse, die auf einer Fachtagung, den Open Access-Tagen in Konstanz 2009 gewonnen wurden.
Im letzten, praxisorientierteren Teil der Arbeit wird auf persönliche Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag der Autorin eingegangen.
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC08535953
Das Kernstück der Arbeit bildet eine neue Typologie von Sammlungen, die konzeptionell auf FRBR aufbaut und die Erkenntniße der verschiedenen theoretischen Modelle berücksichtigt. Die hierarchische Typologie ist symmetrisch und umfaßt drei Klaßen, zwei Typen und diverse Varianten und Untervarianten von Sammlungen, anhand derer es erstmals möglich ist, eine alle Eventualitäten und Kombinationen berücksichtigende Einteilung von Sammlungen zu treffen. Zusätzlich werden bei allen Sammlungsvarianten die für NutzerInnen relevantesten Informationen ermittelt, was für die effektive Katalogisierung eine wichtige Reßource darstellt.
Im Anschluß an dieses Theoriekapitel werden die zuvor ausgewiesenen Arten von Sammlungen anhand von konkreten Beispielen erläutert, wobei die eingangs beschriebenen theoretischen Ansätze jeweils hinsichtlich ihrer Herangehensweise, Effizienz und NutzerInnenorientiertheit verglichen werden. Die Beispiele umfaßen neben Büchern als gängigstem Medientyp auch einen Film auf DVD, eine Audio-CD sowie eine CD-ROM, was die Flexibilität und universelle Anwendbarkeit der Typologie bestätigt.
Die Arbeit gelangt schließlich zu dem Schluß, daß ausnahmslos alle bisher vorgebrachten Ansätze zur Beschreibung von Sammlungen in bestimmten Aspekten defizitär sind und der Korrektur bedürfen. Die hier entwickelte Typologie könnte für eine konsistente Behandlung von Sammlungen die zukünftige Basis bieten.
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC11133072
An diese theoretischen Überlegungen anschließend erfolgt eine empirische Untersuchung der Strukturen des Beschwerdemanagements in österreichischen Universitätsbibliotheken. Diese empirische Untersuchung wird mittels einer Fragebogenuntersuchung1 durchgeführt werden. Befragt werden die BibliotheksdirektorInnen bzw. BibliotheksleiterInnen. Der empirische Teil wird abgerundet durch die Darstellung des Beschwerdemanagements an der Universitätsbibliothek Oldenburg im Sinne eines „Good-Practice-Beispiels“ , welches aufzeigt, welche Möglichkeiten es gibt, wenn Beschwerdemanagement systematisiert angewandt wird.
1 Als Grundlage wird dazu der von Schöber (1997) entwickelte Fragebogen herangezogen werden, der an die Spezifika wissenschaftlicher Bibliotheken adaptiert wird
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC05771468
In der These wird der Begriff Library Lab abgegrenzt, ein Überblick über die digitalen Geisteswissenschaften geboten und auf die Beziehungen von Bibliotheken, im Speziellen der ÖNB, zu den DH eingegangen.
Um Empfehlungen für die Erstellung eines Konzepts für ein Library Lab an der ÖNB abgeben zu können, wurde das entsprechende Umfeld in Österreich analysiert. Weiters wurden Beispiele von Library Labs an anderen National und Universitätsbibliotheken beschrieben und durch einige Interviews von Verantwortlichen untermauert. Die Bedürfnisse der Nutzenden bezüglich Library Labs wurden mittels eines Literaturüberblicks und einer standardisierten qualitative n DH-ExpertInnenbefragung erfasst.
Die Ergebnisse dieser Analysen ergaben zahlreiche Hinweise, was beim Aufbau eines Library Labs an der ÖNB zu berücksichtigen wäre, wenn die Nutzenden und ihre Bedürfnisse im Vordergrund stehen sollen. Diese potentiellen KundInnen zu erreichen, auch wenn sie nicht direkt an die Institution angebunden sind, sollte über breite Informationsstreuung erreicht werden. Für Marketing, Administration und wissenschaftliche Betreuung wäre eine ProjektmanagerIn vorzusehen, unterstützt von einer IT-ExpertIn für Schnittstellen, Tools und technische Betreuung. Die Auswahl und Aufbereitung der Inhalte sollte in Zusammenarbeit mit den Sammlungen erfolgen und nationale/internationale Kooperationen und Vernetzung dürfen nicht vernachlässigt werden.
Durch die Umsetzung der Erfahrungen verwandter Institutionen und fachkundiger NutzerInnen kann die ÖNB mit einem Library Lab ein neues Service für Forschung und interessierte Öffentlichkeit bereitstellen und sich selbst mit dieser Informationsinfrastruktur als Innovationsträger positionieren.
Bestand: https://permalink.obvsg.at/AC13664493
Zum Thema Werk werden die RDA-Stellen zum bevorzugten Titel sowie zum normierten Sucheinstieg von Musikwerken interpretiert. Für das Werk als abstrakte Entität des intellektuellen oder künstlerischen Inhalts sind also die Bestimmungen zum Erfassen des Titels des Werks zentral. Dabei wird auch regelmäßig ein Bezug zu den parallelen Regelungen in RAK-Musik bzw. AACR2 hingewiesen: Den Einheitssachtiteln nach RAK-Musik, die die Titel der Vorlage vereinheitlichen sollen, liegt eine andere Denkweise als den bevorzugten Titeln nach RDA, die das in den Ressourcen verkörperte Werk sichtbar machen sollen, zugrunde. Im Detail wird auf die Regeln zu den Titeln von Teilen von Musikwerken, zu Zusammenstellungen von Musikwerken eines Komponisten sowie zu den gemeinschaftlichen Werken eingegangen. Es wird auch versucht, für Sachverhalte, die in RDA nicht eindeutig geregelt sind, Lösungen anzubieten.
Die musikalische Ausgabeform, die als das musikalische oder physische Layout des Inhalts Begriffe wie Partitur oder Klavierauszug umfasst, wird über diesen Begriff hinaus anhand der Bestimmungen zum Umfang von Noten und der Ausgabebeizeichnung dargestellt. Diese drei Themen sind in RDA nämlich nicht unabhängig voneinander zu verstehen. Dabei wird im Detail auf die entsprechende Bestimmung aus RAK-Musik eingegangen, die für ein Verständnis des Begriffs der musikalischen Ausgabeform auch in RDA unverzichtbar ist. Im Ergebnis stimmen die Bestimmungen von RAK-Musik und RDA in der Zielsetzung überein. RDA bietet aber mit der Möglichkeit, die musikalische Ausgabeform getrennt von der Ausgabebeizeichnung zu
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC12710808
Bestand: http://permalink.obvsg.at/AC08224656
Methodisch versucht die vorliegende Arbeit, vom theoretischen Ansatz der Dienstleistung ausgehend, einen bibliotheksspezifischen Bezug herzustellen. Zu diesem Zweck widmet sich der erste Teil der Arbeit vorwiegend den theoretischen Aspekten von Dienstleistung sowie Dienstleistungsqualität. Der zweite Teil konzentriert sich speziell auf die Dienstleistungsqualität von wissenschaftlichen Bibliotheken. Dazu wird im theoretischen Teil das Dienstleistungspotential der Bibliothekswissenschafter Klaus GANTERT und Rupert HACKER erläutert.
Im Anschluss daran folgt die Beschreibung des methodischen Vorgehens zur Benutzerbefragung an wissenschaftlichen Bibliotheken und zwar am Beispiel der Universitätsbibliothek Klagenfurt. Den Hauptteil der vorliegenden Arbeit bildet die Erhebung der Daten anhand einer Online-Umfrage an der Universitätsbibliothek Klagenfurt, welche auf Basis einer quantitativen Datenanalyse durchgeführt wurde. Das Ziel der Umfrage war es, die Erwartungen und Bedürfnisse der Bibliotheksbenutzer zu eruieren. Anschließend werden die gewonnenen Ergebnisse in der vorliegenden Arbeit präsentiert, interpretiert sowie mögliche bzw. alternative Lösungsvorschläge angeboten.
Im letzten Teil wird neben den wichtigsten Erkenntnissen noch ein Ausblick in die Zukunft gewährt und weitere mögliche Forschungsgebiete für Benutzerbefragungen eruiert.
Zusammenfassend lässt sich formulieren, dass gut durchdachte Benutzerumfragen in wissenschaftlichen Bibliotheken ein geeignetes Instrument darstellen können, um etwaige Qualitätsleistungen der befragten Bibliothek zu eruieren, zu überprüfen, zu erhalten bzw. optimal ausbauen zu können.
Bestand: https://permalink.obvsg.at/AC08426652
Bestand: https://permalink.obvsg.at/AC13042020
Bestand: https://permalink.obvsg.at/AC11789791
Die (UB Wien) begann 2004 mit einem Provenienzforschungsprojekt zur Hauptbibliothek, das 2006 mit einem zweiten eigenständigen Projekt über die Fachbereichs- und Institutsbibliotheken (Außenbereich) erweitert wurde. Die Bestandsautopsien konnten mittlerweile abgeschlossen werden, sodass erste Ergebnisse vorliegen und bereits in einigen wenigen Fällen Restitutionen durchgeführt werden konnten.
In der Master Thesis werden als Beispiele die Untersuchungsergebnisse der Fachbereichsbibliothek (FB) Astronomie, FB Byzantinistik und Neogräzistik, FB Europäische Ethnologie, FB Judaistik und die der FB Philosophie dargestellt. Obwohl einige dieser Bibliotheken erst in den 1960er Jahren gegründet wurden, sind auf Grund von Bestandübernahmen auch problematische Bestände zu identifizieren.
Auf einige bedenkliche Bestände und Erwerbungen aus diesen Bibliotheken aber auch aus anderen der UB Wien werden in Exkursen exemplarische Blicke geworfen. Die Ergebnisse der Provenienzforschung zu Bänden der Arbeiterkammerbibliothek Wien, der Buchhandlung Belf, der Bücherei Richard Gustav Busch, zu Büchern von Moriz Kuffner, von Georg Petschek und von Wolf Krautstück sowie zu einem von der GESTAPO eingelieferten Band werden präsentiert.
Bestand: https://permalink.obvsg.at/AC08309277
Kalenderbesitzer machten um 1500 durch Randnotizen aus dem Druck- ein Schreibmedium. Sie bevorzugten zunächst immerwährende Kalender, da diese sich durch einen langen Berechnungszeitraum sehr gut als Familienchroniken eigneten. Käufer notierten im Sinne der gedruckten astrologischen Prognosen am Rand der Kalendarien Naturkatastrophen, Wetterverhältnisse, aber auch Krankheiten, Patenschaften, Hochzeiten und Geburten in der Familie. Die Herausgeber reagierten rasch auf diese Transformationen, indem sie private wie amtliche Schreibtraditionen in die Programmatik des Druckteils integrierten. Verfasser von protestantischen Historienkalendern schrieben etwa um 1550 ihren Benützern vor, sie sollten unter die Druckdaten wichtige Vorfälle in der Familie aufzeichnen. Dadurch banden sie die familiäre Schreibkultur an die Reformationsgeschichte. Die jährlichen Schreibkalender sahen bereits mindestens eine leere Seite für Eintragungen vor und verknüpften durch Titel wie „Tagbuch“ oder „Diarium“ den Druckteil mit den Notizen. Der Erfolg des Schreibkalenders im 17. Jahrhundert war deswegen unaufhaltsam, weil er am besten die Form des Protokolls integrierte, das die genaue Zuordnung eines Ereignisses zu einem bestimmten Kalenderdatum verlangte. Prälaten hielten in ihren Kalendern Visitationsreisen fest, Fürsten und Verwaltungsbeamte Vermerke über Ausgaben, Briefe und Akten. Kalenderherausgeber sahen in den Sekretären und Kanzleischreibern eine wichtige Käufergruppe. Neben dem Wetter oder Aderlässen entwickelte sich die Schreibdisziplin zu einem zentralen Thema der kalendarischen Notizen.
Eine wichtige Voraussetzung für die Benützung des Kalenders als Schreibprotokoll war die Tatsache, dass Kalender nicht den modernen Vorstellungen von einem festen, statischen Kodex entsprachen. Verleger oder Käufer „schossen“ zusätzlich Blätter zwischen die Monatskalendarien ein, was eine Ausdehnung des Beschreibstoffes bedeutete. Von eingehefteten Lagen bis zu gesonderten Tagebuchheften war es nur ein kleiner Schritt. Schreibkalender dienten in Kanzleien und in Familien als Neujahrsgeschenke, wodurch das Medium fest in der familiären und amtlichen Schreibtradition verankert wurde. Sichtbarer Ausdruck der Geschenkkultur sind die oft sehr gepflegten Einbände, die Widmungen an die Beschenkten enthielten und soziale Beziehungen und Hierarchien ausdrückten. Angesichts der hohen Kalenderauflagen muss mit dem Verlust eines Großteils des Bestandes gerechnet werden. Spuren von verlorenen Schreibkalendern lassen sich in handschriftlichen Bibliothekskatalogen, Wirtschaftsaufzeichnungen, in Reinschriften der Kalendernotizen oder in Textüberarbeitungen finden. Schreiberinnen und Schreiber des 16. bis 18. Jahrhunderts exzerpierten ihre jahrzehntelang geführten Eintragungen mit Methode, sie fügten sie zu chronologischen Lebensläufen zusammen und kombinierten sie mit Reiseberichten und Briefen. In der Aufklärung ließ sich die traditionelle Form der Kalendernotizen durchaus in neue anthropologische Modelle der Biographie integrieren, indem Schreiber die kalendarischen Fakten mit persönlichen Erinnerungen und Erkenntnissen während des Überarbeitungsprozesses konfrontierten.
Am Schluss der Arbeit stehen Hypothesen über die sinkende Bedeutung des Schreibkalenders für die Schreibkultur um 1800. Ein Grund bestand in der veränderten Tagebuchkultur des 18. Jahrhunderts. Vom Tagebuchschreiber wurden zunehmend detaillierte moralische Selbstreflexionen, aber auch Natürlichkeit und „Esprit“ verlangt, was sich in einem derart traditionellen Medium wie dem Kalender kaum verwirklichen ließ. Weiters erlebte das Druckmedium des Schreibkalenders als „Bibel des Aberglaubens“ eine substantielle Krise. Kalenderreformen der Aufklärung verboten astrologische Prognosen, sie integrierten dagegen Statistiken und legten die Schreibräume durch Spalten fest. Die neuen Rahmenbedingungen der Reformkalender förderten Vermerke, die weniger die Vergangenheit protokollierten als die Zukunft organisierten. Schließlich verhinderte der Siegeszug des Verlegereinbandes im 19. Jahrhundert eine Ausdehnung des Schreibraumes durch eingeschossene Blätter. Der Schreibkalender verschwand gegenüber neuen ökonomischen Formaten wie Agenda und Notizkalender, die bestimmte Schreib- und Schriftformen wie die Stenographie begünstigten.
Bestand: https://permalink.obvsg.at/AC05771466
Die dargelegten Defizite können als Chance gesehen werden: Neben der Erhebung der Publikationskennzahlen eignen sich noch einige andere publikationsunterstützende Tätigkeiten besonders gut, um die Forschungsagenden der Fachhochschule nachhaltig zu fördern.
Als ExpertInnen im Bereich von Daten- und Informationskompetenz wären Bibliotheken die effizientesten Abteilungen der Fachhochschule, um Wissen an zentraler Stelle aufzubauen und in der Organisation beständig weiter zu geben. Im Idealfall wird diese zur institutionellen Anlaufstelle für Forschungsfragen und die Fachhochschule könnte Forschungsagenden schneller aufbauen, dauerhaft sichern und auch selbstbewusst nach außen kommunizieren. Die Stärkung der Abteilung Fachhochschulbibliothek könnte also eine Strategie sein, die für alle Beteiligten vorteilhaft ist.
Bestand: https://permalink.obvsg.at/AC15545874
Die vorliegende Arbeit versucht, die verschiedenen Zugänge solcher konsortialen Lizenzvereinbarungen mit Open-Access-Komponenten anhand der in Österreich abgeschlossenen Verträge gegenüberzustellen. So werden die Unterschiede zwischen reinen Subskriptionsverträgen und diversen neuartigen Vereinbarungen mit Open-Access-Komponenten beschrieben. Dabei wird die Notwendigkeit von modifizierten Evaluierungsmethoden bei der Beurteilung von diesen neuen Lizenzvereinbarungen ersichtlich. Als wesentlichstes neues Element solcher Analysen wird die Evaluierung von Open-Access-Publikationszahlen identifiziert. In der Arbeit wird nun der Versuch unternommen, diese Publikationsanalysen für die bestehenden Open-Access-Vereinbarungen durchzuführen. Der Fokus liegt dabei auf quantitativen Fragen: Wie entwickeln sich die Publikationszahlen? Wie verändern sich die Open-Access-Anteile? Die Datengrundlage bilden Publikationsmeldungen von den Verlagen und Abfragen aus der Datenbank Scopus. Die gegenübergestellten Ergebnisse zeigen, dass die unterschiedliche Konzeption der Verträge auch stark divergierende Ergebnisse erzielen: So kann der Schwerpunkt der einzelnen Verträge auf Kostenersparnisse oder aber auf die effiziente Steigerung der Open-Access-Raten gelegt werden.
Es ist davon auszugehen, dass in den folgenden Jahren zahlreiche weitere konsortiale Open-Access-Verträge verhandelt werden. Die hier vorliegenden Erkenntnisse können dabei als Orientierungshilfe herangezogen werden.
Bestand: https://permalink.obvsg.at/AC15022018
Nach einer kurzen Einleitung, die die Landesfachhochschule mit ihren Funktionen und Aufgaben vorstellt und die Entwicklung der Lehrveranstaltung Informationskompetenz an der „Claudiana“ beschreibt, befasst sich das zweite Kapitel mit den Modellen und Standards der Informationskompetenz und dem Begriff der Teaching Library.
Das dritte Kapitel beleuchtet die aktuelle Situation der Informationskompetenz an der „Claudiana“. Die Inhalte der aktuellen Lehrveranstaltungen werden beschrieben und durch Interviews mit den Studiengangsleitern und einer Befragung der Studierenden, wird die aktuelle Lage dargestellt. Die Umfrage ergab ein positives Feedback für die aktuellen Lehrveranstaltungen aber auch, dass sich die Studierenden im Bereich der Recherche in Suchmaschinen und Datenbanken zum Teil überschätzen und nicht den effizientesten Weg wählen. Außerdem wünschen sie sich einen höheren Praxisanteil. Positiv ist, dass die Studierenden der Einführung von E-Learning offen gegenüber stehen.
Das vierte Kapitel behandelt die Begriffe E-Learning, Blended Learning und die E-Learning-Plattform ILIAS, die an der „Claudiana“ verwendet wird. Daraufhin wird ein Konzept für die Integration von E-Learning in die Lehrveranstaltungen zur Informationskompetenz für alle drei Studienjahre erarbeitet. Aufbauend auf das Konzept der aktuellen Lehrveranstaltungen und unter Berücksichtigung der Erkenntnisse aus den Interviews und der Umfrage werden E-Learning-Module integriert. Für alle Studiengänge werden die Module gleich aufgebaut, der Praxisanteil wird erhöht und auf das Studienfach ausgerichtet.
Bestand: https://permalink.obvsg.at/AC11633058
Im Anschluss daran werden drei große Klassifikationssysteme, die im Rahmen der Sacherschließung in Österreich eine wesentliche Rolle spielen (Verbundklassifikationen des OBV), dargestellt. Die Basisklassifikation und die Regensburger Verbundklassifikation werden kurz beschrieben, es wird untersucht wie juristische Medien in diesen Klassifikationen abgebildet werden. In diesem Zusammenhang wird auch der aktuelle Stand der RVK Erweiterung betreffend österreichisches Recht erörtert. Die Dewey – Dezimal – Klassifikation (DDC) wird auf ihre generelle Eignung als Klassifikation für juristische Medien genauer, anhand mehrerer praktischer Beispiele, untersucht. Insbesondere wird die „Konkordanzfähigkeit“ der DDC im Hinblick auf die beiden anderen Systeme betreffend den Fachbereich Recht ermittelt. Ein kurzer Ausblick auf Unterschiede zwischen der angloamerikanischen Rechtsordnung und dem europäischen Civil Law ergänzt die Ausführungen zur DDC. Der zweite (praktische) Teil beinhaltet die Konkordanztabelle in Form einer Microsoft Excel Tabelle mit einem ausführlichen Kommentar. Diese Tabelle liegt auch in einer verkürzten Form vor, die für die praktische Umsetzung in der Verbunddatenbank vorgesehen ist.
Bestand: https://permalink.obvsg.at/AC09023184
Während in Deutschland zahlreiche Landesbibliotheken regionale Themenportale betreiben, ist ein solches für Wien noch ein Desideratum, ebenso wie eine Wiener Regionalbibliographie, die im Rahmen dieser Arbeit entwickelt wird.
Ziel dieser Master These ist es, ein regionales Themenportal für Wien zu entwerfen. Dafür wurden deutsche und österreichische Portallösungen analysiert und daraus Modelle für das Wienportal abgeleitet. Neben inhaltlichen Aspekten werden in der Arbeit auch Fragen der Erschließung durch einheitliche Metadaten und eindeutige Zuordnung von Datensätzen, die für den Datenaustausch und die Vernetzung essentiell sind, der Benutzerfreundlichkeit und Gestaltungsmöglichkeiten, die das Web 2.0 für Benutzerinnen und Benutzer bringt, erörtert.
Bestand: https://permalink.obvsg.at/AC08535982
Eingebettet in den Nexus Marketing und Öffentlichkeitsarbeit und in die interdisziplinären Human-Animal Studies soll es sich dabei um mehr als einen historischen Abriss über die Bedeutungswahrnehmung von Tieren als Akteuren, sondern darüber hinaus auch um die Verortung in ein PR-Konzept für Bibliotheken handeln. Ziel dieser Arbeit ist es, dass diese drei Themenstränge miteinander in Beziehung gesetzt werden.
EDie Bibliothekskatze übernimmt nicht nur einen bedeutsamen Rang in der Medienpräsenz und Außenwahrnehmung der Bibliothek, sondern ist als reales Wesen für soziale Interaktion, Kommunikation und institutionelle Identifikation maßgeblich verantwortlich.
Bestand: https://permalink.obvsg.at/AC16114215
Durch einen theoretischen Überblick über die Geschichte und Aufgaben von Unternehmensbibliotheken sowohl im deutschsprachigen, als auch im anglo-sächsischen Raum, werden die Besonderheiten von Unternehmensbibliotheken genauer erläutert. Ein weiterer Aspekt ist die Einführung in das Konzept der Embedded Library. Durch Fallbeispiele wird dargestellt, in welcher Form sich Bibliothekare und Bibliothekarinnen in die Kundengruppe einbinden können.
Ein Exkurs über One-Person Librarians gibt Einblicke in die Herausforderungen vieler Unternehmensbibliotheken und zeigt die Überschneidungen zwischen One-Person Librarians und Embedded Librarians auf. Durch das Embedded Librarian Konzept entsteht ein neues Selbstverständnis von Bibliothekare und Bibliothekarinnen und für deren Aufgabenbereiche innerhalb der Trägerorganisation. Durch eine erfolgreiche Umsetzung des Embedded Librarian Konzept können Informationsexperten und Informationsexpertinnen eine erfolgreiche und langfristige Zusammenarbeit mit dem Unternehmen eingehen.
Bestand: https://permalink.obvsg.at/AC15022078
Da in Österreich die Beschäftigung mit diesem Thema im Bibliotheksbereich bislang nur sehr selektiv, bezogen auf wenige konkrete Projekte, erfolgte, wird zuerst ein allgemeiner theoretischer Überblick über die unterschiedlichen Verfahrensansätze der automatischen Indexierung geboten. Im nächsten Schritt werden mit der IDX-basierten Indexierungssoftware MILOS (mit den Teilprojekten MILOS I, MILOS II und KASCADE) und dem modularen System intelligentCAPTURE (mit der integrierten Indexierungssoftware AUTINDEX) die bis vor wenigen Jahren im deutschsprachigen Raum einzigen im Praxiseinsatz befindlichen automatischen Indexierungssysteme vorgestellt.
Mit zunehmender Notwendigkeit, neue Wege der inhaltlichen Erschließung zu beschreiten, wurden in den vergangenen 5 – 6 Jahren zahlreiche Software-entwicklungen auf ihre Einsatzmöglichkeit im Bibliotheksbereich hin getestet. Stellvertretend für diese in Entwicklung befindlichen Systeme zur automatischen inhaltlichen Erschließung wird das Projekt PETRUS, welches in den Jahren 2009 – 2011 an der DNB durchgeführt wurde und die Komponenten PICA Match&Merge sowie die Extraction Platform der Firma Averbis beinhaltet, vorgestellt.
Bestand: https://permalink.obvsg.at/AC09555762
Nach dem „Anschluss“ war Korty gezwungen seine journalistische Tätigkeit aufzugeben. Der Verlust seines Lebensunterhalts und die Trennung von seiner nichtjüdischen Ehefrau führten wohl auch zum Scheitern seiner Emigrationspläne: Korty wurde 1944 in Wien verhaftet und Ende desselben Jahres im KZ Auschwitz ermordet.
In Vorbereitung seiner geplanten Emigration deponierte er einen Großteil seiner Sammlung bei einer Wiener Spedition. Unter tatkräftiger Mitwirkung der Nationalbibliothek wurde die Sammlung 1939 von der Gestapo beschlagnahmt und unentgeltlich in das hauseigene Bildarchiv eingewiesen. Dort lagerte die Sammlung auf Grund des Personalmangels in der Kriegszeit unangetastet und original verpackt bis 1945. Nach Kriegsende brachte Kortys überlebende Tochter einen Antrag auf Rückstellung der Fotosammlung ein. Die Nationalbibliothek war zwar grundsätzlich zur Rückgabe entsprechend den damaligen gesetzlichen Bestimmungen bereit, verweigerte jedoch der in beengten Wohnverhältnissen lebenden Tochter eine finanzielle Ablöse. Die Verhandlungen zogen sich Jahrzehnte in die Länge – wobei seitens der Österreichischen Nationalbibliothek immer wieder mit Ersitzungs-fristen spekuliert wurde – bis die Korrespondenz schließlich 1980 aus ungeklärten Gründen endete.
Erst 2003, im Zuge der entsprechend den Bestimmungen des 1998 erlassenen Kunstrück-gabegesetzes von der Österreichischen Nationalbibliothek angestrengten Provenienzforschung kam die mittlerweile fast in Vergessenheit geratene Sammlung wieder zum Vorschein. Auf Grund einer von der Österreichischen Nationalbibliothek vorgelegten umfassenden Sachverhaltsdarstellung stimmte das BM:BWK einer Restitution an die Erbin zu.
Auf Wunsch der hoch betagten Tochter des verfolgten Sammlers wurde das Konvolut von einem externen Sachverständigen bewertet und nach dessen Restitution im Jahr 2005 von der Österreichischen Nationalbibliothek angekauft.
Im Frühjahr 2007 wurde die nunmehr seit fast 70 Jahren in den Magazinen lagernde Sammlung wissenschaftlich aufgearbeitet. Dabei wurde nach dem Provenienzprinzip vorgegangen, die übernommene, weitgehend vom Sammler selbst geschaffene Ordnung wurde beibehalten.
Bestand: https://permalink.obvsg.at/AC06702493
Bestand: https://permalink.obvsg.at/AC08309271
Der Output von Open Access Publikationen stieg im Zeitraum 2015-2019 um rund 16,2%, während der Anteil an Closed Access Publikationen um 12,4% zurückging. Den stärksten Zuwachs verzeichnet die OA-Kategorie Other Gold (Hybrid), die sich mit 202,2% Zuwachs verdreifacht hat. Die Publikationen verfügen insgesamt über eine hohe Sichtbarkeit: rund 60% sämtlicher Veröffentlichungen wurden in Q1-Journals getätigt und auch innerhalb des ersten Quartils verzeichnen OA-Publikationen ein deutliches Wachstum. Die OA-Kategorie Other Gold (Hybrid) zeigt hier den stärksten Zuwachs mit 110,8%. Der Impact liegt insgesamt deutlich über den erwarteten Werten. Die OA-Kategorie Other Gold (Hybrid) liegt mit einem durchschnittlichen „Category Normalized Citation Impact“ (CNCI) von 2,1 sowie einem durchschnittlichen Anteil von rund 24% an Top 10% meistzitierten Publikationen laut „Percentile in Subject Area“ (PiSA) deutlich an erster Stelle und in beiden Kategorien bei ca. dem Doppelten der zu erwartenden Werte. Ähnlich verhält es sich mit der Usage. Insgesamt zeigen OA-Publikationen mit durchschnittlich 7,39 Zugriffe auf dem Volltext eine leicht höhere Usage als Closed Access mit durchschnittlich 6,62. Die höchste Usage erzielt die OA-Kategorie Other Gold (Hybrid), die mit einem Mittelwert von 8,42 deutlich an erster Stelle liegt. Über die gesamte Datenauswertung haben sich keine nennenswerten Unterschiede bei den Werten zwischen ausschließlich Artikeln und allen zusammengefassten Dokumententypen gezeigt.
Insgesamt betrachtet scheinen die Open Access Publikationsverträge auf sehr positive Resonanz bei den Forschenden zu stoßen und dieses Angebot wird rege genutzt. Vor allem die OA-Kategorie Other Gold – die jene hybriden Journals aus den Publikationsverträgen beinhaltet – verzeichnet einen deutlichen Zuwachs. Die starke Zunahme der Publikationstätigkeit spiegelt sich auch beim Impact und der Usage wieder, wo die Kategorie Other Gold (Hybrid) jeweils an erster Stelle liegt.
Bestand: https://permalink.obvsg.at/AC16390971
Der zweite Teil der Arbeit konzentriert sich speziell auf die Öffentlichkeitsarbeit von Bibliotheken. Dazu skizziert der theoretische Teil das bibliotheksspezifische Öffentlichkeitsarbeitsmodell von Schmidt. Die daran anschließende vergleichende Untersuchung der bibliothekarischen Umsetzung von Öffentlichkeitsarbeit konzentriert sich auf je eine repräsentative Bibliothek aus Deutschland, der Schweiz und Österreich. Das Ergebnis zeigte, daß große wissenschaftlichen Bibliotheken, Öffentlichkeitsarbeit als eigener Arbeitsprozeß verstehen. Exemplarisch werden auch die Grenzen und Möglichkeiten von bibliothekarischer Öffentlichkeitsarbeit an einer Spezialsammlung erläutert. Das abschließende Kapitel versucht die Situation der bibliothekarischen Öffentlichkeitsarbeit des Jahres 1990 mit einer aktuellen Momentaufnahme zu vergleichen.
Zusammenfassend läßt sich festhalten, daß wissenschaftliche Bibliotheken des deutschsprachigen Raumes sich als Dienstleistungsunternehmen verstehen und das Kommunikationsmittel der Öffentlichkeitsarbeit bereits auf hohem Niveau einsetzen.
Bestand: https://permalink.obvsg.at/AC05771455
Bestand: https://permalink.obvsg.at/AC10510896
Stimmen unserer Absolvent*innen

„Besonders gut gefallen haben mir die Einheiten zum Management von Bibliothek, die von erfahrenen Votragenden gehalten wurden, sowie die Diskussionen mit den anderen Teilnehmer*innen rund um das Thema. Es war eine intensive Zeit und mit einigen bin ich noch immer in Kontakt.“

„An der Ausbildung hat mir besonders gut gefallen, dass sie klassische bibliothekarische Inhalte mit aktuellen Fragestellungen der Informationswissenschaft verbindet. Der enge Praxisbezug – von Katalogisierung bis hin zu Forschungsdatenmanagement und Digitalisierung – hat mir nicht nur fachlich sehr geholfen, sondern auch mein Denken über Informationsstrukturen nachhaltig geöffnet.Während des MSc-Studiums habe ich mir vertiefte Kenntnisse im Bereich Wissensorganisation, Semantic Web und Informationsmanagement erarbeitet. Diese Fähigkeiten konnte ich direkt in meiner beruflichen Laufbahn einsetzen: Zunächst als Berater und später als Chief Customer Officer bei der Semantic Web Company und nun als VP Customer Success bei Graphwise.Die Ausbildung war damit nicht nur eine wertvolle Grundlage für meine eigene Karriere, sondern auch ein Sprungbrett, um Brücken zwischen Bibliothekswesen, Informationstechnologie und Data Science zu schlagen. Seit 2018 gebe ich diese Erfahrungen auch als Lehrender im Grundlehrgang LIS weiter – ein weiterer Aspekt, den ich der fundierten und praxisnahen Ausbildung verdanke.“

„Der Masterlehrgang „Library and Information Studies“ hat mir einen hervorragenden Überblick über aktuelle Entwicklungen im Bibliothekswesen gegeben und eine wertvolle Grundlage für die berufliche Vernetzung geschaffen. Besonders bereichernd waren die praxisnahen Inhalte, durch die ich wichtige organisatorische und strategische Kompetenzen sowie ein vertieftes Verständnis für komplexe Zusammenhänge im bibliothekarischen Umfeld erwerben konnte. Darüber hinaus hat die Ausbildung nicht nur fachlich, sondern auch persönlich viel Freude bereitet. Der Abschluss hat wesentlich dazu beigetragen, die Voraussetzungen für eine Leitungsfunktion zu erfüllen.“

„Der Masterlehrgang war in vielerlei Hinsicht bereichernd. Besonders profitiert habe ich davon, die Rechtspraxis wissenschaftlichen und bibliothekarischen Arbeitens im Detail kennenzulernen, von Archiv- über Urheberrecht bis hin zu Datenschutzfragen; in einer spannenden Zeit, in der sich die Welt unseres Wissens rasant wandelt.“





